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Branchenmeldungen 14.10.2020

Corona-Auftrittsverbot: Vom Ballermann in die Zahnarztpraxis

Corona-Auftrittsverbot: Vom Ballermann in die Zahnarztpraxis

Bevor das Coronavirus die gesamte Veranstaltungsbranche zum Stillstand gebracht hatte, war Ina Colada das Malle-Schlagersternchen. Doch ohne Fete, keine Knete – nun ist die Sängerin in ihren alten Job zurückgekehrt.

Bevor Ina Colada nämlich in den Schlagerhimmel aufgestiegen ist, war sie als Zahnmedizinische Fachangestellte tätig. Rund acht Jahre lang übte sie diesen Beruf in Nordrhein-Westfalen aus, besitzt zudem die Qualifikation der Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin, wie sie im Interview mit BILD-Sparfochs Frank Ochse erzählt.

Auch wenn die als Inga Peters geborene Sängerin derzeit nur rund 2.000 Euro statt 20.000 Euro monatlich nach Hause bringt – ist es allemal besser als den Kopf in den Sand zu stecken. Zumal sie auch an ihre Tochter denken muss. Finanzielle Unterstützung vom Staat gibt es nicht. Künstler wie sie rutschen durch sämtliche Hilfspakte, werden, ihrer Meinung nach, von der Politik vollkommen vergessen.

Solange Schlagerpartys untersagt bleiben, wird sie wohl weiterhin das Mikro gegen den Zahnsteinentferner tauschen müssen. Glücklicherweise ist ihr alter neuer Job keine Quälerei, wie beispielsweise das Spargelstechen, das sie in Zeiten der Krise ebenso versuchte. Sie selbst sagt, sie war sofort wieder in ihrem Element – und sowohl Chef als auch Patienten sind zufrieden. Also hat sie scheinbar auch dort ihre ganz eigene kleine Fangemeinde.

Foto Teaserbild: MclittleStock – stock.adobe.com

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