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Branchenmeldungen 21.01.2020

ZFA-Azubis aufgepasst: Das ändert sich 2020

ZFA-Azubis aufgepasst: Das ändert sich 2020

Berufsausbildungen in Deutschland sollen in Zeiten des Fachkräftemangels attraktiver werden. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung das Berufsbildungsgesetz (BBiG) angepasst. Was ändert sich damit für angehende ZFAs?

Die Novelle des BBiG ist mit dem 1. Januar 2020 in Kraft getreten. Laut Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) soll diese für Auszubildende eine bessere Vergütung, Vereinheitlichung und mehr Flexibilität sichern. Zudem soll sie Bürokratie abbauen und Verfahren vereinfachen.

Konkret bedeutet das: Wer 2020 die Ausbildung z.B. zur Zahnmedizinischen Fachangestellten beginnt, darf im ersten Ausbildungsjahr nicht weniger verdienen als die Mindestvergütung von 515 Euro.

Zudem wird nun nicht mehr zwischen jugendlichen und erwachsenen Azubis bei Freistellungen im Zusammenhang mit der Berufsschule unterschieden (§ 15 BBiG). So gilt beispielsweise der Anspruch auf einen freien Tag vor der schriftlichen Abschlussprüfung für alle. Oder: Bei Berufsschultagen mit mehr als fünf Unterrichtsstunden werden Azubis einen Tag in der Woche vom Betrieb freigestellt.

Neu ist zudem, dass angehende ZFAs den betrieblichen Part nun auch ohne Begründung als Teilzeit absolvieren können – vorausgesetzt, der Betrieb stimmt dem zu. Die Ausbildungsdauer verlängert sich in diesem Fall je nach Kürzung der Stunden, darf aber nicht länger als 4,5 Jahre betragen.

Weitere Informationen zur Novelle finden Azubis und Ausbildungsbetriebe hier.

Foto: luismolinero – stock.adobe.com

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