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Branchenmeldungen 18.02.2020

ZFA-Azubis: Tarifliche Vergütung unter dem Durchschnitt

ZFA-Azubis: Tarifliche Vergütung unter dem Durchschnitt

Die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten ist bekanntermaßen nicht die bestbezahlteste. Nach aktuellem Report zur Ausbildungsvergütung 2019 aber auch nicht die schlechteste – einige Ausbildungsberufe werden noch deutlich dürftiger bezahlt.

So liegt die Ausbildung zur ZFA laut Auswertung zu bundesweiten tariflichen Ausbildungsvergütungen vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zwar unterhalb des Gesamtdurchschnitts (939 Euro), aber immerhin im Mittelfeld. Demnach verdienen ZFA-Azubis im Schnitt 864 Euro. Aufgesplittet nach Ausbildungsjahren heißt das: im ersten Jahr 819 Euro, im zweiten 863 Euro und im dritten 920 Euro.

In diesem Vergütungsbereich – also zwischen 800 und 1.000 Euro – sind 37 Prozent aller Ausbildungen angesiedelt. Noch mal so viele verdienen zwischen 1.000 und 1.200 Euro. Jeder fünfte Auszubildende geht lediglich mit 600 bis 800 Euro im Monat nach Hause.

Zu den schlecht bezahltesten Ausbildungsberufen gehören Schornsteinfeger, Friseure und Bodenleger mit ca. 610 Euro. Zimmerer erhalten mit 1.240 Euro monatlich laut Report die beste Vergütung, gefolgt von Fliesenlegern und Maurern.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Tarifvergütungen im Schnitt um 3,8 Prozent gestiegen. Zudem hat sich das Tarifniveau zwischen Ost- und Westdeutschland weiter angenähert, auch wenn es noch immer Unterschiede gibt.

Die vollständige BIBB-Auswertung kann hier eingesehen werden.

Hinweis: Die jährlich erhobenen Daten berücksichtigen nur Tarifverträge, daher sind nicht alle Löhne Auszubildender erfasst. Einige Berufe wie der Zahntechniker sind zudem gar nicht dabei.

Foto: Wayhome Studio – stock.adobe.com

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