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Wissenschaft und Forschung 24.02.2016

Basel: Fast jeder zweite Hooligan schützt seine Zähne beim Kampf

Basel: Fast jeder zweite Hooligan schützt seine Zähne beim Kampf

Sie sind das Ärgernis eines jeden echten Fußballfans: Hooligans, die nicht für das Spiel ins Stadion gehen, sondern um sich einfach mal so richtig zu prügeln. Die Universität Basel hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die zeigt, dass fast jeder zweite Hooligan beim Kampf seine Zähne schützt.

Hooligans einer Gruppe verabreden sich häufig mit anderen Gruppen, um sich abseits irgendwo einfach nur zu prügeln. Dass es dabei zu Verletzungen kommt, ist vorprogrammiert, denn gewisse Regeln oder Verbote gibt es so gut wie keine. In den Jahren 2012 und 2013 hat die Universität Basel Fragebögen in der Hooligan-Szene verteilt, um herauszufinden, was die Beteiligten für Verletzungen dabei davontragen. Von den 413 verteilten Bögen wurden 95 vollständig ausgefüllt wieder abgegeben. Die Ergebnisse wurden in der Publikation „Dental and jaw injuries sustained by hooligans“ zusammengefasst und veröffentlicht. Dabei konnte wenig überraschend festgestellt werden, dass 86 Prozent der Befragten sich bei einem Kampf schon einmal eine Zahnverletzung zugezogen haben. Davon waren es in 43 Prozent der Fälle ein zerbrochener Zahn und damit die häufigste Verletzungsart. Knapp 40 Prozent der Hooligans tragen beim Kampf einen Mundschutz oder haben zumindest schon mal einen getragen. Diesen haben sich 51 Prozent der Befragten individuell anfertigen lassen. Wie man sieht, brauchen Hooligans zwar keinen Grund, um sich zu schlagen, sind aber in einigen Fällen dennoch auf ihre Zahngesundheit bedacht.

Quelle: watson.ch 

Foto: © guruXOX – Fotolia
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