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Lifestyle 23.09.2011

Italian Open

Italian Open

Der Italiener mit Leib und Seele. Autor Dr. Jens Voss durfte den neuen Maserati Gran Cabrio Probe fahren.

Unverhofft kommt oft. So erreichte mich ein Anruf, ob ich den neuen Maserati Gran Cabrio einmal testen würde. Da fiel es natürlich nicht schwer, Ja zu sagen! Maserati, der Name ist ja Legende. Und das neue Gran Cabrio ist ein echter Maserati, in den man sich auf den ersten Blick verliebt. Mir ist zuerst der große verchromte Grill ins Auge gefallen, der mich an die legendären Maserati-Modelle der 50er- und 60er- Jahre erinnert und zudem die familiäre Nähe zum Quattroporte herstellt. Dies setzt sich im Innenraum fort in einem Ambiente, das mit erlesenen Materialien, raffinierten Details und dem Duft nach Edelholz und feinstem Leder gekennzeichnet ist. Pures italienisches Design – Sportlichkeit und Eleganz. Mehr kann man dazu nicht sagen. Die Proportionen, das Design, die Liebe zum Detail geben ihn als echten Maserati zu erkennen – selbst wenn er kein Markenlogo tragen würde.

Neben der Optik ist ein Maserati vor allem aber auch „Klang“, und dies nicht nur beim Anlassen und ers-ten Gasgeben, sondern natürlich auch beim Fahren. Besonders gut gefielen mir die rennstreckenmäßig klingenden Zwischengasstöße beim Herunterschalten sowie das grandiose Bollern aus den Auspuffendrohren in der Beschleunigung. Das ist ein grandios unterhaltsames V8-Konzert auf höchs-tem Niveau – da kann die Musik gern aus bleiben.

Aber im Maserati hört man nicht nur die Leistung, man fühlt sie auch. Dabei überzeugten mich nicht nur die nackten Zahlen, denn wer spürt schon den Unterschied zwischen 4,9 und 5,1 Sekunden Beschleunigung von 0 auf 100 km/h – nein, mich begeisterte die Art und Weise, mit der das Coupé geschmeidig und verbissen zugleich die Begeisterung zu entfachen verstand. Geschmeidig und verbissen – das charakterisiert auch das Fahrgefühl, das ich im Maserati hatte. Keine Spur von kaprizösem Coupé, das am Limit gern und plötzlich mal das Heck raushängen lässt. Wenn man will, ist das Auto einfach ein geradezu handzahmer Supersportler, aber genauso schnell kann es sich in eine Rennmaschine verwandeln. Bei Druck auf das Gaspedal und den damit verbundenen Druck in den sportlichen, aber auch komfortablen Sitz, musste ich unweigerlich an den Werbespruch von Maserati denken: „Für die Rennstrecke entwickelt, aber für die Straße gedacht.“ Treffender kann man es nicht sagen.

Überrascht hat mich auch die Größe des Maserati. Als offener Viersitzer bietet der Gran Cabrio wirklich die Möglichkeit, gemeinsam mit geliebten Menschen ein unvergleichliches Fahrvergnügen zu genießen.
Es ist gewiss nicht leicht für Maserati, aus dem langen Schatten von Ferrari zu fahren und sich zeitgleich im starken Umfeld von Porsche und Co. zu behaupten. Mit dem neuen Gran Open hat Maserati  jedoch ein klares Zeichen gesetzt. Das Auto ist nicht nur „schön“, sondern insgesamt auf einem Entwicklungsstand und technischem Niveau, das auch der kritischsten Betrachtung standhält. Ich kann nur sagen, dass ich in diesem Auto in jeder Minute die beste Tradition und Leidenschaft der Marke Maserati spüren und genießen konnte, und dass dies ein echter Italiener mit Leib und Seele ist.

Foto: © Shutterstock.com
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