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Businessnews 31.08.2015

15 Jahre Flexitime® – der Allrounder unter den A-Silikonen

15 Jahre Flexitime® – der Allrounder unter den A-Silikonen

Mit Flexitime® hat Heraeus Kulzer im Jahr 2000 ein Abformmaterialsystem auf den Markt gebracht, das erstmals zwei Verarbeitungszeiten in einer Viskosität vereint. Für den Anwender bietet es zeitlich flexible Verarbeitungsmöglichkeiten und ein breites Indikationsspektrum. Norbert Weber, Head of Global Product Management Division Dental Materials, und Norbert Leo, Training & Education Manager bei Heraeus Kulzer, sind von der ersten Stunde an dabei.

Wie ist die Idee zu Flexitime® entstanden?

Norbert Weber: Heraeus Kulzer und viele Mitbewerber hatten schnell- und normalabbindende Varianten im Angebot, welche sich durch ihre Verarbeitungszeit und Mundverweildauer unterschieden. Aus Kostengründen wählten Anwender jedoch häufig nur eine Variante für ihre Praxis, welche dann je nach klinischer Situation Anwendungsschwächen aufwies. Wurde eine längere Verarbeitungszeit benötigt, dann war auch die Mundverweildauer entsprechend länger, was den Patienten belastet. Sollte die Mundverweildauer kurz sein, dann mussten Anwender unter Zeitdruck arbeiten. Das brachte uns auf die Idee, die Vorteile der schnell- und normalabbindenden Materialien zu kombinieren: Lange Verarbeitungszeit und kurze Mundverweildauer, also zwei Zeiten in einer Viskosität.

Worauf haben Sie bei der Entwicklung Wert gelegt?

Norbert Leo: Wir wollten dem Zahnarzt die Möglichkeit geben, das Material schneller oder langsamer zu verarbeiten. Deswegen haben wir das intelligente Zeit-Konzept entwickelt: Flexitime bindet erst bei Körpertemperatur im Mund beschleunigt ab, was die Mundverweilzeit für den Patienten auf 2:30 Minuten verkürzt.

Norbert Weber: Ein weiterer wichtiger Aspekt wurde später die automatische Anmischung in einem Mischgerät: Damit konnten Anwender eine reproduzierbare und standardisierte Qualität sicherstellen. Mit Dynamix® speed haben wir die Nachfolgegeneration des Gerätes im Markt, die neben der Qualität der Mischung auch ein doppelt so schnelles Befüllen der Abformlöffel ermöglicht.

Braucht man in Zeiten von Intraoralscannern überhaupt noch Abformmaterialien?

Norbert Weber: Zahnersatz wird heute möglichst CAD/CAM gefertigt, also digital hergestellt. Doch intraorales Scannen deckt heute noch nicht alle Indikationen ab. So sind großspannige Brücken und subgingivale Bereiche schwer zu erfassen. Für den Preis eines Intraoralscanners können Sie eine ganze Menge an bewährten Abformmaterialien kaufen, mit deren Anwendung das Praxisteam vertraut ist. Deshalb sind Abformmaterialen immer noch eine gute Wahl.

Quelle: Heraeus Kulzer

Foto: © Heraeus Kulzer
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