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Businessnews 26.08.2020

Clinical Director von CA Digital wechselt zu inviSolution

Clinical Director von CA Digital wechselt zu inviSolution

Björn Reiners wird neuer Clinical Team Manager und Prokurist bei der inviSolution GmbH. Reiners wird ab September das operative Geschäft verantworten und gemeinsam mit CEO Matthias Peper die strategische Entwicklung und die Internationalisierung des Unternehmens weiter vorantreiben.

Reiners blickt auf eine lange Karriere in der Kieferorthopädie mit Schwerpunkt Aligner-Therapie zurück. In seiner langjährigen Tätigkeit bei Align Technology war er in seiner Funktion als Clinical Specialist DACH federführend in der Qualitätsoptimierung des klinischen Supports. Des Weiteren optimierte er in dieser Zeit weit über 10.000 ClinCheck-Pläne und führte zahlreiche Kurse und Fortbildungen durch. In den letzten 3 Jahren wirkte er als klinischer Direktor bei CA Digital unter anderem maßgeblich an der Neuentwicklung eines Alignerproduktes und dessen erfolgreicher Markteinführung mit.

Durch sein fundiertes Wissen als Zahntechnikermeister und die jahrelange Erfahrung im kieferorthopädischen Labor weiß er um die Herausforderungen in der Alignertherapie und um die speziellen Anforderungen bei der Planung und Beratung in diesem Bereich.

„Angesichts der erfolgreichen Entwicklung von inviSolution mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von über 20% seit der Gründung vor 6 Jahren war eine Verstärkung im Management schon lange eines meiner strategischen Ziele“, erklärt Matthias Peper, Gründer und CEO. „Ich freue mich sehr, mit Björn Reiners jemanden an Bord zu bekommen, der durch seine umfassende Branchenerfahrung nicht nur unsere Prozesse so verbessern kann, dass sie mit unserem Wachstum Schritt halten können, sondern uns auch ermöglicht, durch neue Visionen und Strategien unseren Kunden weiterhin den bestmöglichen Service zu bieten. Eines unserer mittelfristigen Ziele beispielsweise ist es, die Refinement bzw. Re-Scan-Rate, die wir bei unseren Kunden bisher im Schnitt um über 30% reduzieren konnten, durch noch defensivere Planungen weiter zu minimieren und somit unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, die dadurch gewonnene Zeit für zusätzliche Fälle zu nutzen.“

Reiners zeigt sich enthusiastisch: „Ich habe bereits von Anfang an mit großem Interesse mitverfolgt, wie aus der Idee ein Konzept und schließlich die inviSolution GmbH entstand – mit seitdem kontinuierlichem Wachstum und zukunftsweisendem Potential, hochqualifizierten Mitarbeitern sowie großer Akzeptanz am Markt“, erläutert er. „Durch die gemeinsame berufliche Laufbahn und dem daraus resultierenden freundschaftlichen Kontakt zu Herrn Peper hat es so immer wieder einen interessanten Austausch zu Visionen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten von inviSolution gegeben. Umso mehr freue ich mich nun darüber, Teil dieses innovativen, dynamischen und sympathischen Teams zu werden, um hier meine Expertise voll und ganz mit einzubringen. Mit diesem Wechsel freue ich mich auf verschiedenste neue Herausforderungen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten und bin mir sicher, einen positiven Beitrag zur weiteren Entwicklung von inviSolution leisten zu können.“

Björn Reiners (rechts) wird ab September neuer Clinical Team Manager und Prokurist bei der inviSolution GmbH. „Ich freue mich sehr, mit Björn Reiners jemanden an Bord zu bekommen, der durch seine umfassende Branchenerfahrung nicht nur unsere Prozesse so verbessern kann, dass sie mit unserem Wachstum Schritt halten können, sondern uns auch ermöglicht, durch neue Visionen und Strategien unseren Kunden weiterhin den bestmöglichen Service zu bieten", sagt CEO Matthias Peper (links).

Neben der digitalen Behandlungsplanung für Invisalign-Anwender ist die Wissensvermittlung im Umgang mit der Behandlungsplanungssoftware ein zweites Standbein von inviSolution. „Der Einzug künstlicher Intelligenz im Rahmen von Digitalisierungsprozessen im zahnmedizinischen und zahntechnischen Bereich ist bereits lege artis“, so Reiners. „Wir arbeiten interdisziplinär mit intelligenten Diagnostik- und Planungssystemen, was gepaart mit der Expertise des Anwenders bestmöglich zu einem Therapieerfolg beiträgt. Die KI wird sich meiner Meinung nach noch deutlich stärker in der Medizintechnik ausprägen, allerdings denke ich auch, dass diese nur durch die Profession und Spezialisierung des jeweiligen Anwenders, Arztes und Technikers einen qualitativen und gewinnbringenden Effekt nach sich ziehen wird.“

inviSolution hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Profession und Spezialisierung interdisziplinär voranzutreiben. Peper hat bereits über 800 Kieferorthopäden in ClinCheck-Tagesseminaren, die sich mit den technischen Details und der detailgetreuen Umsetzung der Behandlungsplanung in der Software beschäftigen, geschult. „Das Feedback, das wir von den Teilnehmern erhalten, ist überwältigend. Die Abläufe in der Praxis werden verbessert, die Refinement-Raten sinken, die Effizienz in der Behandlungsplanung wird gesteigert und die Qualität der Planung erhöht. Unsere Schulungen scheinen einen Unterschied zu machen, und wir planen, das in nächster Zeit noch weiter auszubauen. Während Covid-19 haben wir angefangen, nicht nur die Tagesseminare mit großem Erfolg online durchzuführen, sondern noch zusätzlich Study Clubs abzuhalten, bei denen Kieferorthopäden ihre offenen Fälle mit unseren Experten und einer kleinen Gruppe ihrer Kollegen live besprechen können. Des Weiteren ist eine inviSolution Online Academy mit internationalen Schulungen sowohl für Anfänger als auch für Profis in Planung, ebenso wie ein YouTube-Kanal, der Anwendern praktische Tipps und Tricks zur digitalen Behandlungsplanung zukommen lassen soll.“

zum TPAO Congress (Treatment Planning in Aligner Orthodontics Congress)

Wie gut der interdisziplinäre Ansatz ankommt, wurde bereits während des von Peper initiierten und durchgeführten TPAO Congress (Treatment Planning in Aligner Orthodontics) im November 2019 deutlich. Der Kongress war ein durchschlagender Erfolg; über 200 Kieferorthopäden aus 18 Ländern nahmen daran teil und waren sich einig, wie wertvoll die übermittelten Informationen waren. Es ist die Interdisziplinarität, die die TPAO-Kongresse so einzigartig macht. Den namhaften Kieferorthopäden, die ihre Fälle präsentieren und über mögliche Schwierigkeiten bei der Behandlung sprechen, steht Peper zur Seite und erläutert die technischen Informationen, mit denen die Schwierigkeiten vermieden werden können. „Um Behandlungen erfolgreich digital planen zu können, müssen die Software und die technischen Hintergründe verstanden werden, damit die Ergebnisse auch klinisch umsetzbar sind. Der Erfolg liegt in der Kombination von kieferorthopädischem Wissen und technischem Verständnis.“

Im November 2021 wird der nächste Treatment Planning in Aligner Orthodontics Congress stattfinden. Informationen zum Kongress 2021 und Anmeldungen unter tpao-congress.com.

Aufgrund des Erfolges dieses Ansatzes wird auch die TPAO weiter ausgebaut. Als neuestes Projekt ist die Association for Treatment Planning in Aligner Orthodontics aufzuführen. „Wir planen mit der Association ein großes, internationales Netzwerk aufzubauen, mit dem Ziel, den interdisziplinären Austausch zwischen Kieferorthopäden und Technikern in der digitalen Behandlungsplanung voranzutreiben und transparenter zu gestalten und die Effizienz und Qualität der digital geplanten Behandlungen für Aligner-Systeme zu erhöhen“, ergänzt Peper. „Durch die Unterstützung von Herrn Reiners im operativen Geschäft können wir uns nun mit voller Kraft diesem Ziel widmen.“

Quelle: inviSolution GmbH

Fotos: inviSolution GmbH

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