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Personalmanagement 23.08.2019

Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital jeder Praxis

Mitarbeiter sind das wertvollste Kapital jeder Praxis

Unsere Mitarbeiter tragen maßgeblich zum Erfolg der Praxis bei. Ohne diese wertvolle Ressource steht jeder Praxisinhaber auf mehr oder weniger verlorenem Posten. Essenziell wichtig ist es daher, das Personal und dessen Arbeit tagtäglich wertzuschätzen. Instinktiv wissen wir das alle. Und doch sind Theorie und Praxis oft zwei verschiedene Paar Schuhe. Es lohnt sich daher, sich zu dem Thema Mitarbeitermotivation und -förderung Gedanken zu machen.

Hauptziel soll und muss es sein, das gesamte Praxisteam weiterzuentwickeln. Diese Weiterentwicklung bietet sehr gute Chancen, schafft Selbstwertgefühl, Identifikation mit dem Arbeitsplatz und hilft, die Haltung gegenüber Neuem zu stärken. Mitarbeiter, die gefördert und qualifiziert werden, realisieren, dass sie Fähigkeiten und Kompetenzen besitzen. Dies macht sie stolz, steigert das Selbstvertrauen und sorgt so quasi automatisch für ein positives Klima in der Praxis, das sich auch auf den Patienten überträgt.

Durch Förderung und Motivation zum Flow-Zustand

In der Psychologie spricht man in diesem Zusammenhang von „Flow“ (Abb. 1). Damit ist das positive Gefühl gemeint, das sich beim Erlernen neuer Tätigkeiten einstellt. Wer sein Team in einen solchen Flow-Zustand bringen möchte, muss mit gutem Beispiel vorangehen, seine Mitarbeiter unterstützen und ihnen das Gefühl von Sicherheit geben. Als Chef haben wir eine Vorbildfunktion, unser Verhalten ist richtungsweisend für das Personal (Abb. 2). Somit gilt es:

  • die Mitarbeiter zu loben
  • die vorhandenen Talente der Mitarbeiter zu identifizieren
  • den Mitarbeitern das Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu vermitteln

Gemachte Erfahrungen hinterlassen Spuren im Gehirn unseres Praxisteams. Selbstverständlich sind solche Erfahrungen nicht immer positiv, dessen muss man sich bewusst sein. Die Verantwortung liegt darin, die ­Herausforderungen richtig zu gestalten. Dies ist extrem wichtig für:

  • das positive Gefühl, das sich bei der erfolgreichen Bewältigung einer Aufgabe einstellt (Glückshormone)
  • die Steigerung des persönlichen Selbstvertrauens

Erfolgserlebnisse im Team stärken das eigene Selbstbild

Als Kopf bzw. Leader sind wir die Schlüsselfigur im gesamten Prozess. Wir sollten unseren Mitarbeitern Mut machen und selbst keine Angst haben. Wir müssen persönlich davon überzeugt sein, dass herausfordernde Arbeiten im Team geschafft werden können. Und nicht zuletzt sollten wir unser Team inspirieren und begeistern, denn wer begeistert ist, kann schneller lernen und sein Verhalten ändern. Kurzum: Betrachten Sie sich als Ideengeber, als strategischen Kopf und als zuverlässiger Part­-ner Ihrer Mitarbeiter. So wird es gelingen, ambitionierte Ziele gemeinsam zu erreichen.

Nicht ausdenken, sondern umsetzen

Es geht nicht darum, sich einen Plan auszudenken. Wichtig ist es, diesen Plan auch umzusetzen. Für den dauerhaften Erfolg ist Weiterentwicklung notwendig, das wissen wir im Grunde alle. Viele Kolleginnen und Kollegen schieben diese jedoch vor sich her und denken: „Ich werde mich darum kümmern, sobald ich …“ So verbleiben sie in ihrer bequemen Komfortzone und werden auf ein Flow-Erlebnis dauerhaft verzichten müssen.

Andere hingegen setzen innovative Ideen spielerisch um und erleben, dass neue Aufgaben Spaß machen und sich das gesamte Team auf die Umsetzung neuer Herausforderungen freut. Die Belohnung für alle Beteiligten ist das gute Gefühl, das sich einstellt, wenn man etwas Neues geschaffen hat. Man ist stolz auf das Erreichte, freut sich aber auch auf die Umsetzung weiterer Projekte. Übrigens: Dieses Gefühl kann süchtig machen und treibt das Team fast automatisch zu weiteren Höchstleistungen.

Fazit

Leading bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, seine Mitarbeiter zu unterstützen und ihnen das Gefühl von Sicherheit zu geben. Wenn wir unser Praxispersonal durch Änderung von Verhalten motivieren, schaffen wir neue Erfahrungsräume und ein neues Klima in unseren Praxen. Das Ergebnis ist verblüffend.

Dieser Beitrag ist in der cosmetic dentistry erschienen.

Foto: WavebreakmediaMicro – stock.adobe.com

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