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Praxismanagement 09.06.2017

Informieren heißt akquirieren

Kirsten Gregus
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Informieren heißt akquirieren

Patienten haben viele Fragen, auf die Ärzte Antworten liefern sollten. In Form von Infobroschüren, Recallpostkarten und einer gut gepflegten Onlinepräsenz können Zahnmediziner bei Patienten punkten.

Marketingmaßnahmen für die Zahn­arztpraxis? Nein, danke! So oder ähn­lich begegnen viele Zahnmediziner dieser Thematik. Dieser Trend lässt sich aus der aktuellen Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2016“ der Stiftung Gesundheit ableiten. Eine Entwicklung, die zeigt, dass viele Ärzte die Bedeutung von Marketing und Kommunikation unterschätzen.

„Wer keine Marketingmaßnahmen für seine Praxis nutzt, verschenkt die Aufmerksamkeit seiner Patienten.“ Das weiß Marketingleiterin Katrin Schüt­terle. Sie ist verantwortlich für die Marketingmaßnahmen von goDentis, dem Qualitätssystem für Zahnärzte und Kieferorthopäden. Hier werden das ganze Jahr über Aktionen für die Partner­zahnärzte organisiert. „Gezielte Marketingmaßnahmen eignen sich hervor­ragend, um Patienten an die Praxis zu binden oder um neue Patienten zu gewinnen“, sagt Schütterle weiter. Durch eine gut gepflegte Internet­präsenz, E-Mail-Newsletter, Print-Magazine, Postkarten, Infobroschüren oder Apps bleibt der Zahnarzt im Gespräch. So holt er seine Patien­ten dort ab, wo sie abgeholt werden wollen.

Zahnmediziner als Wünscheerfüller

Patienten lieben es, gut informiert zu sein. Vorbei sind die Zeiten, in denen sie blind ihrem Zahnarzt vertrauen. Manche Patienten mögen es, im War­tezimmer durch Flyer und Broschüren informiert zu werden. Andere sind zufrieden, wenn sie sich online oder in einer App informieren können. Um allen Wünschen gerecht zu werden, muss man sich die jeweiligen Zielgruppen und deren Bedürfnisse genau anschauen. „Junge Eltern und deren Kinder etwa müs­sen anders angesprochen werden als ein Patient, der gerade in seiner beruflichen Karriere durchstartet“, sagt Schütterle. Die Kommunikationsexpertin weiß, wovon sie spricht. Erst kürz­lich hat sie mit goDentis den Health Media Award für eine ihrer cross­medialen Kampagnen gewonnen.

goDentis unterstützt mit Kommunikationsmitteln

Da nicht jeder Zahnarzt oder jeder Praxismanager die Zeit oder das Know-how hat, sich um Kommunikationskonzepte und deren Umsetzung zu kümmern, unterstützt das Qualitätssystem goDentis Zahnärzte und Kieferortho­päden in allen Bereichen der Patientenkommunikation. Themen, die für Kommunikationsmaßnahmen gut geeignet sind, sind unter anderem Prophylaxe, Bleaching, Parodontitis oder Diabetes. „Bei der Bereitstellung von Kommuni­kationsmitteln steht für uns die indivi­duelle Situation jeder einzelnen Praxis im Vordergrund. So passen wir etwa Broschüren oder Recall-Postkarten auf Wunsch an das Aussehen und die Ge­staltung der einzelnen Praxen an“, sagt Kommunikationsexpertin Schütterle.

Recall-Postkarten sind ein Hingucker

Am Beispiel der Prophylaxe lässt sich gut zeigen, wie Marketingmaßnahmen sinnvoll umgesetzt werden können. Prophylaxe ist wichtig, um Krankheiten wie Parodontitis oder Karies vorzubeugen. Leider wissen das viele Patienten nicht. Sie sehen, dass sie die Prophy­laxebehandlung oft selbst bezahlen müssen, und verschieben die Behandlung auf unbestimmte Zeit. Dabei sollte die Erhaltung gesunder Zähne im In­teresse aller Patienten sein.

Ein erster Schritt zur Kommunikation mit dem Patienten kann eine hübsch gestaltete Recall-Postkarte sein. Dank des ansprechenden Motivs landet sie nicht so schnell im Altpapier wie ein herkömmlicher Brief, sondern findet den Weg an die Pinnwand oder den Kühlschrank. So erinnert sie täglich – oft im Unterbewusstsein – an die nächste fällige Prophylaxe­behandlung.

Homepage als zentrale Informationssammelstelle

Die wohl wichtigste Informations­quelle, die Patienten gern nutzen, ist das In­ternet oder die Praxishomepage ihres Zahnarztes. Laut der Studie der Stif­tung Gesundheit schätzen die befragten Ärzte das Internet als wichtigste Marketingmaßnahme ein. Die Stu­dienergebnisse zeigen jedoch auch, dass sie die Bedeutung als rückläufig einschätzen. Der Grund für die rückläufige Bedeutung des Internets liegt vermutlich darin, dass die meisten Praxen mittlerweile mit einer Homepage im Internet vertreten sind. Eine bestehende Homepage heißt aber nicht, dass man sich nun ausruhen darf. „Wer eine Home­page betreibt, muss diese ständig pflegen und aktualisieren“, sagt Katrin Schütterle. „Eine veraltete Homepage kann dazu führen, dass Patienten falsche Rückschlüsse ziehen.

Der Gedanke ‚unmoderne Homepage gleich altmodische Behandlungsmethoden‘ liegt nahe.“ Wer eine Homepage hat, muss derzeit prüfen, ob sie mobiloptimiert ist. Das ist wichtig, da im­mer mehr Menschen mit mobilen Endgeräten nach Ärzten suchen. Das Internet ist ständig in Bewegung und wird kon­ti­nuierlich weiterent­wickelt. „Wir wissen, dass Zahn­ärzte neben dem Behandlungsalltag oft wenig Zeit haben, sich mit den neuesten digitalen Trends und Ent­wicklungen zu be­schäftigen“, so Schütterle. „goDentis-Partnerzahnärzte profitieren unter anderem davon, dass sich unsere Experten mit den Trends im Marketing beschäftigen und Handlungsempfehlungen aussprechen. So können sich unsere Partnerzahnärzte auf die Behandlung ihrer Pa­tien­ten konzentrieren.“

Apps zur Patienten­kommunikation nutzen

Aktuell hat goDentis eine neue kos­tenfreie App herausgebracht, die Zahnärzte ebenfalls zur Patientenkommuni­kation nutzen können. Während sich die App „ZahnHelden“ vorwiegend an Eltern mit Kindern richtet, hat die neue App „Zähne!“ alle Patienten im Fokus, die rund um das Thema Zähne gern gut organisiert sind. Neben der goDentis-Partnerzahnarztsuche bietet die App Raum für die Speicherung von Dokumenten – etwa Befund, Röntgenaufnahmen, Behandlungsplan, Rechnung – und dem Bonusheft. So ha­ben Patienten alle Infos vergangener Zahnarztbesuche immer griffbereit – ob beim regulären Zahnarztbesuch, bei Zahnbeschwerden im Urlaub oder auf Reisen. Nützliche Hinweise zur Zahnpflege und zur zahngesunden Ernährung sind ebenso Bestandteil der App wie ein Timer für die richtige Pflegedauer. Beide Apps sind unter dem Such­begriff „goDentis“ im Google Play Store und im App Store von Apple zu finden.

Infos über die Vorteile einer Part­nerschaft mit dem Qualitätssystem goDentis finden interessierte Zahn­ärzte auf www.godentis.de/startseite-aerzte oder im persönlichen Kontakt.

Der Artikel ist in der ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis 5/2017 erschienen.

Foto: © Antonio Guillem – Shutterstock.com
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