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Cosmetic Dentistry 14.08.2020

Die Kunst der ultra-ästhetischen Zahnheilkunde

Die Kunst der ultra-ästhetischen Zahnheilkunde

Es gibt Situationen, in denen wir versuchen, die natürlichen Zähne von Patienten zu kopieren und eine identische und gleichzeitig verbesserte Version von diesen herstellen. Wir sind in der Lage, Zähnen auf vielen Ebenen Verbesserungen hinzuzufügen, was beispielsweise die Farbgebung oder Zahnanordnung anbelangt, um aus dem alten, fehlgestellten, gebrochenen natürlichen Lächeln eine nahezu identische, aber schönere Version zu erzeugen. Nasser ShadeMan ist ein weltbekannter Smile Designer, der sich genau auf die Kunst des schöneren Lächelns versteht. Im folgenden Artikel stellt er seine Arbeit exemplarisch vor.

Das natürliche Lächeln muss nicht immer auch ästhetisch zum individuellen Gesicht einer Patientin oder eines Patienten passen. Wenn Patienten planen, sich einer ästhetischen Behandlung zu unterziehen, dann stehen für uns die Chancen gut, etwas bereits Gutes in etwas noch Besseres zu verwandeln. Beispielsweise gibt es Patienten, die verhältnismäßig große Vorderzähne haben, deren Anatomie, Ausrichtung und Textur nicht gerade eine positive Auswirkung auf die Gesichtsgestaltung, das Geschlecht oder das Alter der individuellen Patientin/des Patienten haben. Darüber hinaus gibt es oft Patienten, die verhältnismäßig große oder deformierte Seiten- oder Eckzähne haben.

Hochästhetische Provisorien naturgetreu

Oft gibt es auch Situationen, in denen wir die Farbgestaltung von Zähnen verbessern können. Selbstverständlich folgen wir hier nicht der Farbzuordnung der natürlichen Zähne, sondern gestalten diese um zu einer neuen, ästhetischeren Zahn-Farbzuordnung. Manchmal begegnet man Patienten mit einem schmalen, relativ kleinen und femininen Gesicht, die allerdings ein überraschend maskulines Lächeln aufgrund ihrer verhältnismäßig großen Vorderzähne haben. Obwohl dies natürlich ist, kann es etwas unangenehm auf andere Menschen wirken. Sobald die Zähne ästhetisch verbessert wurden, erscheinen diese ausgewogener und mehr im Einklang mit dem restlichen Gesicht und sehen infolge noch natürlicher aus.

Die Nachempfindung der natürlichen Ästhetik ist eine kompromisslose Reise, die am besten gemeistert wird, wenn wir genaues Augenmerk auf jedes noch so kleine Detail in jedem durchzuführenden Arbeitsschritt legen. Nasser ShadeMan produziert und testet diese streng in puncto Farbgebung, Form, Textur und Zahnanordnung, um überlegene Provisorien zu erschaffen, die er „ultraästhetische Provisorien“ nennt. Dieser Ansatz hilft ihm und seinem Ästhetikteam gleichermaßen, alle möglichen bevorstehenden Herausforderungen bei der Herstellung zu verstehen und die am natürlichsten und bestgeeigneten Lösungen zu finden. Ein hochästhetisches Ergebnis lässt sich nur erreichen, wenn Zahnärzte, Keramiker und Patienten auf ehrliche Weise miteinander zusammenarbeiten, um den restaurativen Kampf zu gewinnen.

Techniken und Materialien

Der in der Abbildung 1 dargestellte Fall präsentierte eine Reihe von ästhetischen Herausforderungen, wie beispielsweise verfärbte Abutments. Es wurde ein Kern aus medium-transparentem Zirkondioxid mit einem mehrschichtige keramischen Aufbau gemäß der ULTRA-Technik verwendet. Die feinen Strukturen wurden unter sechs- bis achtfacher Vergrößerung erschaffen.

Kontakt:

Nasser ShadeMan
Director
ORAL MAX SDN BHD
www.instagram.com/nassershademan
www.facebook.com/nasser.shademan.3

Dieser Beitrag ist in der Cosmetic Dentistry erschienen.

Foto Teaserbild: Autor

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