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Branchenmeldungen 06.07.2018

30 Zahnmediziner sind zertifizierte „Team-Zahnärzte der Sportzahnmedizin“

30 Zahnmediziner sind zertifizierte „Team-Zahnärzte der Sportzahnmedizin“

Geschafft und überaus happy!

Ein zertifizierter Team-Zahnarzt der Sportzahnmedizin betreut Sportlerinnen und Sportler im Leistungs- und Breitensport mit einem darauf basierten Wissen aus dem DGSZM-Curriculum „Sportzahnmedizin“. 30 Zahnmediziner beendeten erfolgreich nach vier durchgeführten Modulen das erste Curriculum mit einer mündlichen Prüfung und Präsentation von sportzahnmedizinischen Fällen. Die Stimmung war ausgezeichnet.

Die großartige Leistung der glücklichen und motivierten „Team-Zahnärzte“ wurde im Rahmen des Dental Summers (IfG) in Timmendorf gewürdigt. Zuvor wurden den sportbegeisterten Zahnmedizinern spezielle Kenntnisse beispielsweise in der Traumatologie, der Sportpsychologie und -physiologie sowie der Leistungsperformance eines Sportlers vermittelt. Die Sportzahnärzte erhielten neben dem erweiterten Spezialwissen einen sehr guten Einblick in die Welt des Leistungs- bzw. Olympiasports. Insbesondere beeindruckten die Erfahrungsberichte zahlreicher Olympiasieger und Weltmeister während der vier Wochenendmodule. Allein im letzten Curriculumsmodul waren mit Tobias Wendel (Rodeln), Joshua Bluhm (Bob), Jonathan Zipf (Triathlon) und Alexander Leipold (Ringen) die herausragendsten Athleten aus ihrem Sportgebiet vertreten. Ihren spannenden Berichten aus dem Sportlerleben und dem harten Weg bis zu den Medaillen folgten intensive Schilderungen der medizinischen und allen voran der zahnmedizinischen Vorbereitung.

Interessanterweise sind Parodontitiserkrankungen und Kariesraten bei Sportlern gegenüber der Normalbevölkerung erhöht. Daher ist der Fokus auf Präventionskonzepte und Früherkennung extrem wichtig. Auch orthopädische Symptome hängen beim Sportler sehr häufig mit dem Kausystem zusammen. Die referierenden Spitzensportler bestätigten vor allem, dass durch die Zahnbehandlungen (Herdstörungen) und daraus resultierend hergestellten Performanceschienen eine deutliche Leistungssteigerung spürbar war und in allen Sportarten mehr Stabilität und Sicherheit für ihren Körper erreicht werden konnte. Nachweisbar sind diese durch Gang- und Laufanalysen. Jeweils mit und ohne Schiene konnten die Unterschiede visuell dargestellt und erläutert werden. Der direkte Kontakt und Austausch mit Spitzensportlern hat die Teilnehmer motiviert, sich in Zukunft stärker in der DGSZM zu engagieren.

Schwerpunkt der Deutschen Gesellschaft für Sportzahnmedizin e.V. (DGSZM) ist die Begleitung und Betreuung von Leistungs- und Breitensportlern. Sie werden intensiv mit zahnmedizinischen Zusammenhängen und Einflussfaktoren auf den Organismus der Sportler vertraut gemacht. Als wissenschaftliche Fachgesellschaft hat die DGSZM ein strukturiertes Fortbildungsprogramm etabliert, das die spezifische Schulung und Weiterbildung von sportinteressierten Zahnärztinnen und Zahnärzten beinhaltet. In kurzer Zeit ist es der DGSZM gelungen, die Sensibilität in der Sportwelt zu erhöhen und die Wichtigkeit der Sportzahnmedizin zu dokumentieren.

Der Erfolg zeigt sich an dem erhöhten Interesse von der deutschen Sporthilfe. Sie ist seit kurzem anerkannter Kooperations- und Servicepartner der DGSZM, besiegelt durch einen aktuell unterschriebenen Kooperationsvertrag zwischen den Sportzahnaerzten.de, der DGSZM und der Deutschen Sporthilfe mit dem Verantwortlichen David Seeliger. Gemeinsam können durch die Zusammenarbeit mehr Impulse gesetzt und die Sportler gezielter unterstützt werden. Die 2. Kursreihe des Curriculums „Sportzahnmedizin“ startete im Frühjahr 2018, die 3. Kursreihe beginnt im Januar 2019. Weitere Kursreihen sind in der Planung. Aktuelle Informationen unter www.dgszm.de und www.sportzahnaerzte.de (die Kollegenplattform der DGSZM-Mitglieder).

Autorin: Claudia Gabbert, Nordquadrat PR + Marketing

Foto: DGSZM
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