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Branchenmeldungen 28.10.2014

4. DGET-Jahrestagung: Endodontologen trafen sich in Hamburg

4. DGET-Jahrestagung: Endodontologen trafen sich in Hamburg

„Moin Moin“ hieß es vom 30. Oktober bis 1. November für die Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie e.V. (DGET) im Hamburger Grand Elysée Hotel. 

Seit Jahren erlebt die Endodontologie als wohl schwierigstes Fachgebiet der Zahnheilkunde einen enormen Aufschwung und entsprechende Aufmerksamkeit. Grund hierfür sind Neuentwicklungen von Geräten, Instrumenten und Materialien, die dem Zahnarzt ein breites Spektrum präziser Diagnose- und Behandlungsmethoden und immer bessere Langzeit-Prognosen für den Erhalt des natürlichen Zahnes zur Verfügung stellen.

Video zur 4. DGET-Jahrestagung

Das große Interesse an der Endodontologie wird nicht zuletzt an der hohen Teilnehmerzahl der 4. DGET-Jahrestagung deutlich: Über 450 Zahnmediziner und ausgewiesene Experten tauschten sich Ende Oktober über Stellenwert und Möglichkeiten der Endodontologie aus. Dazu gehörten präventive und restaurative Aspekte ebenso wie solche aus dem regenerativen und nicht zuletzt endodontischen Bereich. Maßstäbe setzte das unbestritten hochkarätig besetzte Programm bezüglich der Inhalte und Auswahl der Referenten. An der kongressbegleitenden Dentalausstellung beteiligen sich insgesamt 32 Unternehmen. 

Impressionen aus Hamburg

Den Auftakt der diesjährigen DGET-Jahrestagung bildete der Pre-Congress am Donnerstag. Dieser beinhaltete Prüfungen zum Spezialisten und Zertifizierten Mitglied sowie Prüfungen der Absolventen der Curricula der DGET und APW. Es folgten Workshops einzelner Unternehmen, die Mitgliederversammlung der DGET und das Meeting der Studiengruppenleiter. 

Der Freitag begann mit Preisverleihungen durch DGET-Präsident Prof. Dr. Christian Gernhardt/Halle a. d. Saale. Es folgten Vorträge u.a. von Prof. Dr. Andreas Filippi/Basel (Schweiz) zum Thema „Zahntransplantation“ und Dr. Winfried Zeppenfeld/Flensburg zu „Meine Beschallungsevolution – ein neues Instrument nicht nur zur Desinfektion von Wurzelkanälen“. 

Auf der Agenda standen ebenso Vorträge in englischer Sprache von Dr. Marco Martignoni/Rom (Italien) und Gilberto Debelian DMD, PhD/Oslo (Norwegen). Weiterhin referierte Priv.-Doz. Dr. Kerstin Galler/Regensburg über das „Update Pulparegeneration“; Dr. Ashraf ElAyouti/Tübingen widmete sich dem Aspekt „Endometrie und apikaler Endpunkt der Aufbereitung“. Zeitgleich fanden wissenschaftliche Kurzvorträge im Nebenpodium statt. Abends endete der erste Kongresstag dort, wo Hamburg am schönsten ist – direkt an der Elbe, im „AU QUAI“ Port Hamburg, direkt im Herzen des Hafens.

Nach dem DGET-Lauftreff in den frühen Morgenstunden standen am Samstag noch einmal namhafte Referenten vor dem Auditorium. Neben englischen Fachvorträgen von Zvi Metzger, DMD/Tel Aviv (Israel), David E. Jaramillo DDS/Loma Linda, Kalifornien (USA) und Dr. Shimon Friedman/Toronto (Kanada) beleuchtete Prof. Dr. Thomas von Arx/Bern (Schweiz) die „Apikale Chirurgie – Mikroskop vs. Endoskop“. Dr. Frank Setzer/Philadelphia (USA) sprach über „Erfolge in der apikalen Chirurgie – mikrochirurgisch versus konventionell“. Mit einer anschließenden Podiumsdiskussion ging die 4. DGET-Jahrestagung in Hamburg zu Ende.  

Die nächste Gemeinschaftstagung der DGZ/DGET findet vom 12. bis 14. November 2015 in München statt.

Kontakt:

Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und zahnärztliche Traumatologie e.V. (DGET)
Holbeinstraße 29
04229 Leipzig
Tel: 0341-48474-202
Fax: 0341-48474-290
sekretariat@dget.de
www.dget.de

Foto: © OEMUS MEDIA AG
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