Branchenmeldungen 11.05.2026

Aktuelle Impulse für die Praxis beim 26. Expertensymposium Implantologie



Mit einem kompakten, hochaktuellen und praxisnahen Programm zeigte das 26. Expertensymposium am 8. und 9. Mai 2026 in München, wie vielseitig und dynamisch sich die moderne Implantologie entwickelt.

 
Aktuelle Impulse für die Praxis beim 26. Expertensymposium Implantologie

Foto: OEMUS MEDIA AG

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. Florian Stelzle und der Co-Moderation von Dr. Petra Volz bot die Veranstaltung ein dichtes Fortbildungsprogramm, das wissenschaftliche Fundierung und unmittelbare Relevanz für den Praxisalltag überzeugend miteinander verband. Schon der Auftakt am Freitagnachmittag machte deutlich, worum es bei diesem Symposium ging: um konkrete Fragen aus der täglichen Praxis, um aktuelle Entwicklungen und um den offenen fachlichen Austausch.

Prof. Dr. Daniel Edelhoff eröffnete das Vortragsprogramm mit einem Überblick über den aktuellen Stand der Vollkeramik in der festsitzenden Implantatprothetik. Im Anschluss widmete sich Dr. Armin Nedjat der spannenden Frage, ob minimalinvasive Konzepte in Chirurgie und Prothetik tatsächlich bei allen Indikationen tragfähig sind. Danach rückte mit dem Vortrag von Dr. Alexander Müller-Busch zur Sofortimplantation eines der dynamischsten Themen der Implantologie in den Mittelpunkt.

Besonders lebendig wurde der erste Veranstaltungstag durch die anschließenden Table Clinics. Für die Teilnehmenden bot sich hier die Gelegenheit, Inhalte zu vertiefen, Fragen direkt anzusprechen und Erfahrungen im kollegialen Austausch zu spiegeln. Ein Format, das den Praxisbezug der Veranstaltung eindrucksvoll unterstrich.

Der Samstag startete mit einem bewusst erweiterten Blick auf den Praxisalltag. In ihrem Keynote-Vortrag sprach Verena Faden über „KLAR. LEICHT. MENSCHLICH: Die 5 Skills, die jede Praxis nach vorne bringen“. Dabei wurde deutlich, dass erfolgreiche Praxisführung heute weit mehr bedeutet als reines Management: Gefragt sind Führungsstärke, Teamorientierung und persönliche Resilienz.

Im weiteren Verlauf richtete sich der Fokus wieder auf implantologische Kernthemen. Dr. Annette Felderhoff-Fischer beleuchtete die Sofortimplantation mit Sofortbelastung und zeigte Indikationen, Grenzen und konkrete Praxiskonzepte auf. Prof. Dr. Dr. Florian Stelzle nahm die Teilnehmenden anschließend mit in den digitalen und navigierten Workflow der Zukunft und machte deutlich, welches Potenzial digitale Prozesse heute bereits für die Implantologie entfalten. Die anschließende Diskussion griff die vorgestellten Konzepte auf und bot Raum für Einordnung und Austausch.

Wie relevant klassische und zugleich hochaktuelle chirurgische Fragestellungen nach wie vor sind, zeigte Prof. Dr. Dr. Peer Kämmerer mit seinem Vortrag zum Knochenaufbau – von Socket Preservation bis zur Schalentechnik. Direkt daran anknüpfend widmeten sich Dr. Markus Sperlich und Dr. Mathias Sperlich, M.Sc. dem Immediate Care Concept und der Frage, wie es nach der Sofortimplantation weitergeht. Dabei standen insbesondere die Möglichkeiten digitaler Planung und des Chairside-3D-Drucks im Fokus, Themen, die den digitalen Wandel in der Implantologie besonders greifbar machten.

Auch über den engeren implantologischen Tellerrand hinaus setzte das Symposium wichtige Akzente. Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz informierte über Vitamin D, die neue S3-Leitlinie und aktuelle Entwicklungen. Priv.-Doz. Dr. Stefan Röhling ordnete die Keramikimplantologie neu ein und stellte moderne Konzepte auf den Prüfstand. Zum Abschluss gab Priv.-Doz. Dr. Karina Obreja ein Update zur Periimplantitistherapie und rundete das wissenschaftliche Programm mit einem Thema ab, das für die langfristige implantologische Versorgung von zentraler Bedeutung ist.

Die Veranstaltung verband kompakt aufbereitetes Fachwissen, wissenschaftliche Aktualität und direkt umsetzbare Praxistipps zu einem Fortbildungsformat mit hoher Relevanz. Gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger in die Implantologie, aber auch für erfahrene Behandlerinnen und Behandler, bot das Symposium wertvolle Impulse, von der Planung über chirurgische und prothetische Konzepte bis hin zu digitalen Workflows und Fragen der Nachsorge.

Nicht zuletzt trugen auch die Pausen mit Besuch der Industrieausstellung und die vielen persönlichen Gespräche zum Gelingen der Veranstaltung bei. So blieb am Ende der Eindruck eines Symposiums, das nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch den fachlichen Dialog förderte und neue Perspektiven für den Praxisalltag eröffnete.

Information:

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