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Branchenmeldungen 14.11.2019

Als Flaschenöffner oder Schere: So oft werden Zähne zweckentfremdet

Als Flaschenöffner oder Schere: So oft werden Zähne zweckentfremdet

Wer braucht schon eine Schere, wenn Verpackungen auch blitzschnell mit den Beißerchen geöffnet sind. Oder, warum auf eine helfende Hand warten, wenn man zwischen den Zähnen ebenso etwas halten kann? Eine aktuelle Studie verrät, dass unser Gebiss – zu dessen Leidwesen – im Alltag regelmäßig für diverse Arbeiten missbraucht wird. So instrumentalisieren 85 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 35 Jahren ihre Zähne regelmäßig für andere Tätigkeitsfelder als die Nahrungsaufnahme, wie eine Untersuchung der Oral Health Foundation in Zusammenarbeit mit Philips ergab. Bei den 35- bis 54-Jährigen sind es noch sieben von zehn Personen, bei den über 55-Jährigen etwas mehr als die Hälfte. Und das, obwohl allgemein bekannt ist, dass dies Risiken für die Mundgesundheit birgt und Zähne, Komposite oder Zahnersatz Schäden davontragen können.

Das beliebteste Einsatzgebiet ist das Zerreißen von Klebeband, wie dentistry.co.uk berichtete. Versagen die Finger, nutzen mehr als 41 Prozent der Befragten ihre Zähne, anstatt zu einer Schere zu greifen. Rund ein Viertel missbraucht seine Zähne zudem zum Nägelkauen. Damit ist diese Form der Zweckentfremdung die zweithäufigste.

Auf Platz 3 steht das Tragen verschiedener Objekte (22 Prozent), gefolgt vom Herausreißen von Kleidungsetiketten (20 Prozent). 16 Prozent der Befragten gab zu, regelmäßig an Stiften herumzukauen, knapp jeder Zehnte öffnet mit den Zähnen Flaschen und noch immerhin vier Prozent behelfen sich mit ihren Zähnen beim Aufziehen von Reißverschlüssen.

Foto: NinaMalyna – stock.adobe.com

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