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Branchenmeldungen 25.06.2020

Stoppt Parodontitis! Ankerzahn e.V. stärkt nachhaltige Zahnarztpraxen

Stoppt Parodontitis! Ankerzahn e.V. stärkt nachhaltige Zahnarztpraxen

Die Erfinder vom ParoPass haben es geschafft: Seit Oktober 2019 erreichten sie mit ihrer Online-Kampagne gut 100.000 Menschen auf ihrer Seite www.stoppt-parodontitis.de. Neu: Besucher können nun ausgewählte Prophylaxe-Praxen finden.

„Unser Ziel ist es die Nr. 1 zum Thema Parodontitis und Periimplantitis im Netz zu werden”, so Mitgründer Winfried Vosskötter. Seit Ende 2019 ist Ankerzahn e.V. im Google Grants Programm, und wird entsprechend gefördert.

Ankerzahn möchte aber nicht nur aufklären, denn damit allein wird die Volkskrankheit nicht bekämpft. Entscheidend ist es, dass die Zahnarztpraxen eine hochwertige Prophylaxe mit wirksamer Mundhygiene-Instruktion anbieten. Nur so können die Patienten täglich ausreichend Plaque entfernen, um Parodontitis aber auch Karies zu verhindern. Leider wird diese wichtige Arbeit nicht in allen Zahnarztpraxen geleistet. Die Menschen haben aber ein Recht darauf zu erfahren, wo sie eine PZR den Leitlinien der EFP entsprechend erhalten. Hier möchte Ankerzahn e.V. den Patienten mit einer Praxis-Suche zur Seite stehen.

Patienten sollen Präventiv-Praxen wertschätzen

Dr. Volker Storcks, Zahnarzt in Kiel seit 2001 und Mitgründer von Ankerzahn e.V. möchte ein neues Bewusstsein der Menschen für präventive Zahnmedizin schaffen.

„Es liegt kein Ruhm in der Prävention. Ein Zahnschaden, der nicht eintritt, weil dieser über einen langen Zeitraum verhindert wurde, wird nicht als Verdienst des Zahnarztes angesehen. Hingegen wirkt die schöne neue Keramikbrücke und das wunderbar schmerzlose Zahnziehen spektakulär: Der Patient überschüttet nicht selten seinen Zahnarzt dafür mit Lob und Anerkennung. Man ist gerne bereit, dafür gutes Geld zu zahlen. Das nennt man das Präventiv Paradoxon: Ein Schaden, der nie eingetreten ist, ist aber trotzdem ein potenzieller Schaden”, so Storcks.

„Der Held sollte der sein, der den Patienten vorzeitig vor Schäden bewahrt“, sagt auch Prof. Dannewitz Präsidentin der DG Paro.

Ankerzahn klärt die Menschen auf, so dass sie Präventiv-Praxen zu schätzen wissen. Die Erarbeitung eines Mundhygienekonzepts ist kein Luxus für ein besonders strahlendes Lächeln, sondern grundlegende Gesundheitsvorsorge.

Durch ein angemessenes Auswahlverfahren, will Ankerzahn sicherstellen, dass ausschließlich die Praxen Mitglied werden können, die den Qualitätsanforderungen gerecht werden.

Die Anforderungen für eine Mitgliedschaft bei Ankerzahn e.V.

  1. Der parodontale Zustand muss jährlich dokumentiert und dem Patienten spätestens ab einem Alter von 25 Jahren. verständlich übermittelt werden. Dokumentationen können mit unserem ParoPass, ParoStatus, PA Konzepte oder Vergleichbarem erfolgen.
  2. Eine Mundhygiene-Instruktion ist, den Leitlinien der EFP entsprechend, zum Beispiel bei der PZR durchzuführen.

Im Telefongespräch wird geprüft, ob diese Voraussetzungen erfüllt sind.

Ankerzahn will Präventiv-Praxen sichtbar machen

1. Als Zeichen für eine konsequent präventiv arbeitende Praxis mit einer entsprechend hochwertigen Prophylaxe steht das Ankerzahn-Logo. Dieses steht den Mitgliedern für die freie Nutzung zur Verfügung. Zudem bekommt jedes Mitglied bei Bedarf ein Praxisschild.

2. Jedes Mitglied kann in die Zahnarztsuche aufgenommen werden. Hier suchen aufgeklärte Patienten nach einer Prophylaxe-Praxis in ihrer Nähe.

3. Auf Wunsch gibt es:

     – 200 ParoPässe (es gibt drei Motive zur Auswahl, auch ohne Comic)

     – 200 Broschüren

     – 1 Poster

Eine Praxis die weiteres Infomaterial benötigt, kann dieses auf eigene Kosten bei uns im Shop zusätzlich bestellen.

4. Statt der üblichen 200 Euro zahlt die Praxis im ersten Jahr nur 150 Euro für eine Mitgliedschaft.

Ankerzahn e.V. hofft auf diese Weise einen entscheidenden Beitrag zur Bekämpfung der Volkskrankheit Parodontitis zu leisten.

Quelle: Ankerzahn e.V.

Foto Teaserbild: Ankerzahn e.V.

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