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Branchenmeldungen 20.05.2019

Deutscher Präventionskongress feiert in Düsseldorf Premiere

Nadja Reichert
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Deutscher Präventionskongress feiert in Düsseldorf Premiere

Am 17. und 18. Mai lud die Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin e.V. (DGPZM) zu ihrem 1. Deutschen Präventionskongress nach Düsseldorf ein. An zwei Tagen wurde Zahnärzten, ZFAs, ZMPs, ZMFs und DHs ein umfangreiches Update zum Thema Prävention für alle Altersklassen geboten.

Praxisrelevante wissenschaftliche Erkenntnisse dem Zahnarzt und seinem Team in einem regelmäßigen Turnus vermitteln – mit dieser Prämisse lud die DGPZM in diesem Jahr erstmals zu ihrem 1. Deutschen Präventionskongress ein. Mit einem umfangreichen und hochwertigen Vortragsprogramm, „Meet and Greet“ und Table Clinics wurde den Teilnehmern im Hilton Hotel Düsseldorf eine umfangreiche und vielfältige Fortbildung zum Thema Prävention geboten. Unter der wissenschaftlichen Leitung von DGPZM-Präsident Prof. Dr. Stefan Zimmer/Witten widmete sich der zweitägige Kongress vor allem der Alterszahnmedizin, dem Biofilmmanagement sowie der parodontalen Nachsorge.

Parallel fanden zudem die 16. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin e.V. (DGKZ) und das 20. EXPERTENSYMPOSIUM „Innovationen Implantologie“/IMPLANTOLOGY START UP 2019 statt.

Podien und Table Clinics

Der Freitag begann mit zwei verschiedenen Podien. Im Rahmen von drei Vorträgen widmete sich das erste der Seniorenzahnmedizin. Prof. Dr. Hans-Jürgen Heppner/Schwelm stellte den „geriatrischen Patient in der Zahnarztpraxis“ vor. Jun.-Prof. Dr. rer. medic. Margareta Halek, MScN/Witten ging auf das wichtige Thema Demenz ein und wie mit Menschen, die daran leiden, in der Praxis und bei der Behandlung umgegangen werden kann. Abschließend stellte Dr. Michael Weiss/Essen die „Organisation der aufsuchenden zahnärztlichen Betreuung von Menschen mit Pflegebedarf“ dar. Parallel zu diesen Vorträgen hatten die Teilnehmer in den beliebten Table Clinics die Möglichkeit, Fälle aus ihrer Praxis mit Referenten zu diskutieren und sich in drei Staffeln gezielt zu bestimmten Behandlungsmethoden zu informieren. Dipl.-Ing. Dipl.-Inform. Frank Hornung/Chemnitz widmete sich der Planung und Herstellung von Zahnersatz und Therapiehilfsmitteln auf Basis der CP®-Analyse und stellte dabei die CranioPlan® – 3D-kephalometrische Variante zur Bestimmung der kranialen Symmetrie, Okklusionsebene und des Inzisalpunkts vor. Annkathrin Dohle/Marburg hob die Vorteile der Guided Biofilm Therapy® (GBT®) hervor und ging dabei auf die Behandlung mit Air-Flow® und Piezon®-Technologie ein. Dr. Gregor Gutsche/Koblenz informierte ausführlich über die Parodontitisprävention mithilfe des PerioChip®.

Von Mundduschen bis Kariestests

Das Hauptvortragsprogramm am Samstag unter der Leitung von Prof. Dr. Zimmer deckte dann mit hochkarätig besetzen Vorträgen das Thema Prävention und Mundhygiene auf vielfältige Weise ab. Der DGPZM-Präsident selbst begann das Programm mit seinem Vortrag zum Thema Zahnbürsten und Mundspüllösungen. Im Anschluss widmete sich Prof. Dr. Nicole B. Arweiler/Marburg dem Thema professionelles Biofilmmanagement und ging dabei auf verschiedene Techniken und Instrumente ein. Prof. Dr. Cornelia Frese/Heidelberg beschäftigte sich mit der Frage, ob eine optimale Mundgesundheit bis ins hohe Alter möglich ist. Dr. Lutz Laurisch/Korschenbroich stellte verschiedene Tests zur Bestimmung des Karies- und Parodontitisrisikos sowie ihren Nutzen vor. Wie man die professionelle Prävention in der Praxis organisiert und welche Ergebnisse mit ihr erzielt werden können, zeigte Prof. Dr. Elmar Reich/Biberach an der Riß in seinem Vortrag. Abschließend widmete sich Prof. Dr. Thorsten M. Auschill/Marburg der parodontalen Nachsorge.

Praktikerpreis und Dentalausstellung

Der Samstag diente aber nicht nur der Wissensvermittlung. Zusätzlich gab es für die Teilnehmer des Präventionskongresses die Möglichkeit, im „Meet and Greet“, veranstaltet von der Firma CP GABA, mit den Referenten persönlich ins Gespräch zu kommen. Zudem fand auch die Verleihung des Praktikerpreises der DGPZM 2019 unter der Leitung von Dr. Laurisch, statt. Der Preis wurde für beispielhafte präventionsorientierte Handlungskonzepte in der zahnärztlichen Praxis verliehen. Die Preisträger sind Dr. Nadine Strafela-Bastendorf sowie Dominik Niehues M.Sc., Fachzahnarzt für Oralchirurgie und dessen Assistenzarzt Dominic Jäger, M.Sc.

Abgerundet wurden die beiden Kongresstage mit einer Dentalausstellung zahlreicher, namhafter Firmen der Branche. Hier wurden nicht nur Neuheiten vorgestellt, sondern auch Fragen zur Anwendung beantwortet sowie zum Einsatz bestimmter Produkte ausführlich beraten.

Die Premiere des Präventionskongresses war mehr als gelungen. Das große positive Feedback der Teilnehmer bestätigte den Nutzen dieser Fortbildung und bestärkte darin, sie als jährlich stattfindendes Forum für ein Update zur Prävention zu etablieren.

Der nächste Termin steht auch schon fest: Der 2. Deutsche Präventionskongress der DGPZM wird am 15. und 16. Mai 2020 in Marburg stattfinden.

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