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Branchenmeldungen 08.05.2018

Unsachgemäße KFO-Behandlung verschlimmert Zahnfehlstellungen

Unsachgemäße KFO-Behandlung verschlimmert Zahnfehlstellungen

Sechs Jahre Zahnspange, der Verlust fünf bleibender Zähne und eine Entschädigung im fünfstelligen Pfund-Bereich: Das ist das Resümee einer misslungenen kieferorthopädischen Behandlung.

Eigentlich sollte die KFO-Behandlung bei dem damals 14-jährigen Engländer nur rund zwei Jahre dauern. Zunächst wurden zwei Milchzähne, die den Durchbruch eines bleibenden Zahns verhinderten, gezogen, wie metro.co.uk berichtet. Zwei Jahre später wurde dann die Zahnspange eingesetzt, obwohl der Durchbruch des Zahns noch immer auf sich warten ließ.

Die Zähne begannen, sich zu bewegen und ihre Positionen zu ändern – allerdings nicht wie geplant. Auch wenn der behandelnde Kieferorthopäde in regelmäßigen Kontrollen das Gegenteil behauptete. Schließlich holte sich der heute 20-Jährige eine zweite Meinung ein. Der hinzugezogene Kieferorthopäde riet zu schnellem Handeln, um die in den vergangenen Jahren angerichteten Schäden so schnell wie möglich zu beheben. So hatten sich die Zähne des Jugendlichen unnormal gedreht und verschoben, ein Zahn war bereits in den Kieferknochen gewachsen. Letztlich mussten sein Kiefer neu ausgerichtet und ein paar seiner bleibenden Zähne extrahiert werden.

Im Januar einigten sich die Parteien außergerichtlich – der 20-Jährige erhielt eine Entschädigung im Wert von 60.000 Pfund.

Foto: GoneWithTheWind – stock.adobe.com
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