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Branchenmeldungen 12.03.2018

Interdisziplinär – 2. Internationales Gerodontologie Symposium

Interdisziplinär – 2. Internationales Gerodontologie Symposium

Am 9. März 2018 fand das internationale Symposium zur Alterszahnheilkunde im Kursaal Bern statt.

Rund 500 Teilnehmer kamen zum 2. Internationalen Gerodontologie Symposium der Universitäten Bern und Genf, welches auch in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft (SSO) stand. Die Alterszahnheilkunde wurde aus unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet: Es wurden allgemeinmedizinische und rechtliche Orientierungshilfen geben, aber vor allem für den Privatzahnarzt wichtig – praxisbezogene prothetische, implantologische sowie präventive und konservierende Konzepte aufgezeigt.

Wissenschaftsprogramm

Das Programm war thematisch in drei Blöcke (Allgemeinmedizinische Aspekte in der Gerodontologie, Konzepte in der Geroprothetik und Prävention sowie Zahnerhaltung beim alten Menschen) mit jeweils 30-minütigen Vorträgen aufgeteilt. Das Symposium war dreisprachig angelegt: Deutsch, Französisch und Englisch, eine Simultanübersetzung Deutsch/Französisch wurde angeboten. Festgelegt wurde für den kommenden Kongress, dass es dann auch eine Simultanübersetzung ins Englische geben wird, um die internationale Ausrichtung weiter zu steigern.

Im ersten Block wurde unter anderem von Prof. Dr. Andreas Stuck über «Urteilsfähigkeit und Erwachsenenschutzrecht: ein neuer rechtlicher Rahmen» und von Prof. Dr. Christian Besimo über die «Kommunikation mit an Demenz erkrankten Menschen im oralmedizinischen Kontext» informiert.

Im Geroprothetik-Block ging es im Beitrag der beiden Tagungspräsidenten Prof. Dr. Frauke Müller und Prof. Dr. Martin Schimmel um «Funktionelle Aspekte in der Geroprothetik: Wie viele Zähne braucht man im Alter?» und Dr. Ramona Buser und Prof. Dr. Daniel Buser sprachen – erstmals gemeinsam in einem Vortrag – über chirurgische und prothetische Aspekte der minimalinvasiven Implantattherapie. Vom King’s College London reiste Prof. Dr. David Bartlett an, um über «The Dahl Appliance: a functional approach to treat tooth wear» zu sprechen.

Fünf Vorträge beschäftigten sich im dritten Block mit der Prävention und Zahnerhaltung. Das Themenspektrum reichte hier von Mangelernährung und Mundhygiene über «Endodontie: noch eine Option für ältere Patienten?» bis hin zur atraumatischen restaurativen Therapie ART und «Minimalinvasive Exkavation und Kariesinfiltration».

Der Kongresstag wurde durch eine hochinteressante und themenbezogene Industrieausstellung begleitet, an der sich 18 Dentalfirmen beteiligen. Zum Abschluss bestand die Möglichkeit, die Referenten beim «meet-the-expert-Apéro» näher kennenzulernen.

Foto: OEMUS MEDIA AG
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