Anzeige
Branchenmeldungen 03.04.2020

„Viele Zahnärzte sind verwundert, dass wir noch Ware haben“

„Viele Zahnärzte sind verwundert, dass wir noch Ware haben“

Das Coronavirus trifft das Gesundheitswesen aktuell in vielerlei Hinsicht. Neben dem enormen Arbeitsaufwand für Ärzte und Personal durch die täglich steigende Zahl der Infektionen mangelt es auch immer mehr an wichtiger medizinischer Ausrüstung, vor allem den notwendigen Hygieneartikeln. Auch die Zahnmedizin ist davon betroffen. Viele Händler können derzeit nicht mehr in vollem Umfang liefern, was die Arbeit der Praxen gefährdet. Medic Star ist ein Hersteller, der seinen Kunden nach wie vor die benötigte Ware, vor allem Einweghandschuhe, bereitstellen kann.

Die Corona-Krise hat in den letzten Wochen zu Hamsterkäufen vor allem von Hygieneartikeln wie Desinfektionsmitteln, Schutzmasken und Handschuhen geführt. Als Folge davon stehen diese nun der Medizin nur noch in begrenztem Maß zur Verfügung. Die Industrie bemüht sich, die Engpässe auszugleichen, doch Ärzte, Krankenhäuser und natürlich auch Zahnärzte klagen über fehlende Materialien. Die Suche nach Herstellern, die nach wie vor Hygieneartikel liefern können, gestaltet sich oft schwer. Medic Star aus Berlin gehört zu den Unternehmen, welche die Anfragen ihrer Kunden noch immer bearbeiten können. Medic Star bietet Einwegschutzhandschuhe, Desinfektionsmittel sowie Mundschutz an – also genau das, was aktuell vom Gesundheitswesen so dringend gebraucht wird.

Medic Star hat in der Krise einige Maßnahmen getroffen, um seine Kunden weiterhin mit Waren versorgen zu können. © Medic Star

Aktuell sind die Anfragen daher entsprechend groß. „Zu unseren Kunden zählen verschiedene Branchen, welche Hygieneartikel für berufliche Zwecke nutzen. Angefangen bei Krankenhäusern und Kliniken, Zahnärzten und Ärzten bis hin zur Lebensmittelbranche etc. Zahnärzte gehören aber zu unseren loyalsten Kunden“, berichtet Geschäftsführer Boris Feferman. Gerade unter Zahnärzten hat sich sein Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren einen soliden Kundenstamm aufgebaut. „Wenn ein Zahnarzt sich erstmal an einen Handschuh gewöhnt hat, dann wechselt er nur ungern wieder die Marke bzw. den Lieferanten“, sagt Feferman. „Diese Kundengruppe bleibt weiterhin bei einem Hersteller, auch wenn es Preisanpassungen aufgrund von Marktveränderungen gibt.“

Produkte direkt zum Endverbraucher

Um sich für diese Kundentreue zu bedanken, hat es sich Medic Star zum Ziel gesetzt, auch in der aktuellen Krise seine Produkte weiterhin in gewohnter Weise zu liefern. Eine entscheidende Säule für die Umsetzung dieses Ziels ist der enge Kontakt zum Kunden, aber auch zu den Produktionsstätten. Diese hat das Unternehmen in Asien. Durch den engen Kontakt konnte Medic Star frühzeitig die ersten Zeichen einer nahenden Krise erkennen. „Bereits im Dezember 2019 haben wir durch verschiedene Quellen, etwa durch Rückmeldungen der Fabriken oder unsere Qualitätssicherung vor Ort, erfahren, dass es Lieferengpässe von verschiedenen Produkten geben könnte“, berichtet der Geschäftsführer. „Die gesundheitliche Lage in China im Januar 2020 haben wir ebenfalls in unsere Analyse einfließen lassen. Wir haben rechtzeitig erkannt, dass wir uns schnellstmöglich bevorraten müssen, um möglichen Lieferengpässen zu entgehen.“ Dieses Vorgehen ermöglicht es nun, die Einweghandschuhe der Serie Viawant® (Untersuchungshandschuhe) aus verschiedenen Materialien (Latex, Vinyl, Nitril) anzubieten. Um aber einem starken Abfluss der Ware entgegenzuwirken, hat Medic Star seine Lieferungen an Wiederverkäufer, also Händler, eingestellt. „Unserer Meinung nach ist es aktuell wichtiger, die Ware auf dem schnellsten Weg an die richtigen Stellen, also den Endverbraucher, zu bringen“, erklärt Feferman. Eine Entscheidung, die von der Industrie getragen wird. „Die meisten Händler zeigen Verständnis und bestärken uns. Das gibt uns Mut, dass wir die richtige Strategie ausgewählt haben.“

Allerdings achtet das Unternehmen auch darauf, seine Waren effektiv und vor allem fair zu verteilen. Das bedeutet im Klartext: keine Hamsterkäufe. „Wir gehen strikt dagegen vor und mindern solche größeren Käufe sofort auf den eigentlichen Verbrauch“, betont der Geschäftsführer. „Wir schätzen unsere Kunden ein, halten Rücksprache und gleichen etwa ältere Listen der langjährigen Kunden ab, um zu große Bestellmengen zu vermeiden. So verhindern wir, dass es zu Engpässen bei der Lieferung kommt.“ Unsere Mitarbeiter sind angehalten, jede Bestellung auf die Beständigkeit und Nachhaltigkeit des Kunden zu prüfen.“

Kontinuierliche Lieferung und transparente Aufklärung

Mit diesen Maßnahmen kann Medic Star noch immer eine umfangreiche Belieferung gewährleisten, ohne dabei die Preise zu stark anziehen zu müssen. Diese werden allerdings auf längere Sicht steigen. „Das hängt zum einen mit den knapper werdenden Rohstoffen zusammen, zum anderen natürlich auch mit der extrem angestiegenen Nachfrage nach Handschuhen, Desinfektionsmitteln und Mundschutz.“ Da diese Produkte inzwischen nicht nur von Ärzten und Krankenhäusern, sondern auch privaten Haushalten in großem Maße gekauft werden, entsteht eine Verknappung. Dies hat Auswirkungen auf alle Bereiche der Gesundheitsindustrie. „Ganzen Lieferketten von Medizinprodukten sind betroffen“, erklärt Feferman, „angefangen von Rohstoffen für Handschuhe bis hin zu Papier bzw. Kartonage für die Handschuhpackungen. Ich habe gelesen, dass in Malaysia ein ,kleiner Shutdown‘ angeordnet und alle nicht systemrelevanten Betriebe geschlossen wurden. Dazu zählen auch die Verpackungsfirmen. Deswegen können diese nicht viel und nicht so schnell verschiffen. Ein weiteres Beispiel ist für diese Vorgehensweise in der Krise ist Norditalien. Hier kommen ebenfalls viele Dentalprodukte her, z.B. Speichelsauger, Sterilisationsschläuche etc., die nun nicht wie gewohnt geliefert werden können.“ Die Knappheit an Arbeitsmaterialien für das Gesundheitswesen ist umfangreich, und dies wirkt sich zwangsläufig auf den Preis aus. „Wir versuchen trotzdem, die Preise für Ärzte und Zahnärzte weiterhin auf einem angemessenen Niveau zu halten“, betont Feferman. „Hierfür bekommen wir von unseren Kunden vermehrt Lob und Anerkennung, was uns sehr wichtig ist.“

Medic Star setzt also nicht nur auf kontinuierliche Lieferungen, sondern transparente Aufklärung. Somit kann sich der Kunde sicher sein, dass er zu stabilen Preisen auch weiterhin mit den notwendigen Hygieneartikeln versorgt wird. In der aktuellen Situation ist dies alles andere als selbstverständlich.

„Viele Ärzte und Zahnärzte melden sich bei uns und sind verwundert, dass wir noch Ware haben“, sagt Feferman, „manche haben zehn Lieferanten abtelefoniert, bis sie auf uns gestoßen sind.“

Im Onlineshop des Unternehmens können sowohl Praxen als Krankenhäuser schnell und einfach die gewünschten Artikel bestellen.

Kontakt:

Medic Star
info@medic-star.de
www.medic-star.de

Foto Teaserbild: Medic Star

Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige