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Branchenmeldungen 07.02.2020

Gelungenes Jubiläum einer Erfolgsgeschichte

Gelungenes Jubiläum einer Erfolgsgeschichte

„Dentsply Sirona Orthodontics hat hier vor zehn Jahren etwas angefangen, was bereits seit Jahrzehnten überfällig war!“ Mit diesem klaren Statement eröffnete Prof. Dr. Ingrid Rudzki das nunmehr 10. Symposium für die kieferorthopädische Fachassistenz in Berlin. Mehr als 320 Teilnehmer, zumeist Teilnehmerinnen, waren am 22. November 2019 der Einladung in die Hauptstadt gefolgt.

Die Grundidee dieses Symposiums hätte nicht besser sein können“, so Prof. Dr. Ingrid Rudzki, die in ihrer Keynote die Rolle der Fachassistenz in der KFO-Praxis lobte. Die Verbesserung der Kommunikation zwischen Assistenz und Arzt sei ein entscheidender Schlüssel zum Praxiserfolg. Diese zu fördern, war von Anfang an ein wesentliches Anliegen der Symposiumreihe, die einst von Brigitte Biebl ins Leben gerufen wurde.

Neue Herausforderungen, mehr Verantwortung und Aufstiegsmöglichkeiten

„Das Veranstaltungsformat war damals revolutionär, hat sich entwickelt und sucht heute seinesgleichen“, ergänzt Dr. Oliver Liebl aus Wertheim. Dentsply Sirona habe hier neue Maßstäbe gesetzt. Gemeinsam mit Dr. Stephan Peylo (Heppenheim) widmete sich Dr. Liebl den Chancen der „digitalen Fachassistenz in der KFO-Praxis“. Auch er unterstrich die Bedeutung eines guten Teams: „Wenn Sie nicht da sind, läuft der Laden nicht!“ Die Digitalisierung schreite weiter voran, immer mehr Praxen implementierten den digitalen Workflow. Dies habe (auch) mit dem stark wachsenden Alignermarkt zu tun. Der „Markt der Zukunft“ berge beträchtliche Chancen, so Dr. Peylo, nicht nur für die Praxisinhaber, sondern auch für die KFO-Fachassistenz, deren Berufsbild sich zunehmend verändere. „Das bedeutet für Sie: Neue Herausforderungen, hier und da mehr Verantwortung und definitiv mehr Aufstiegsmöglichkeiten.“

„Kieferorthopädie ist keine Ein-Klick-Lösung“

Zu Beginn des digitalen Workflows stehe der Scanner. „Starten Sie direkt in die Champions-League mit einem Intraoralscanner.“ Der derzeit seiner Meinung nach Beste auf dem Markt sei Primescan – „und zwar in allen Bereichen: Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit, keine versteckten Zusatzkosten“. Egal, für welches System der Praxisinhaber sich entscheide, stets sei von entscheidender Bedeutung: „Kieferorthopädie ist keine Ein-Klick-Lösung. Der Kieferorthopäde macht die Planung, nicht der Computer!“ Detailliert gingen die beiden Digitalprofis auf die Möglichkeiten, aber auch die Herausforderungen der digitalen Behandlung ein (Stichwort: Compliance!), erklärten Röntgenbilder und deren Analyse sowie die Bedeutung der Retention.

Wie leicht ein Intraoralscanner zu bedienen ist und wie exakt die Ergebnisse der Primescan sind, durften die Teilnehmer in der Pause selbst ausprobieren. Beim Scanwettbewerb (intra- und extraoral am Modell) traten die Damen und Herren aus den Praxen gegeneinander an, mit viel Spaß und Energie. Den zweiten Teil des Symposiums eröffnete mit Betül Hanisch (Freiburg im Breisgau) eine „Stammreferentin“, diesmal zum Thema „Gründe und Faktoren, warum sich Patienten in unserer Praxis wohlfühlen“. Beginnen müsse man – auch hier – zunächst bei sich selbst. „Wer sich selbst nicht wertschätzt, kann auch niemand anderen wertschätzen.“ Grundzüge der gewaltfreien Kommunikation seien enorm hilfreich, wenn es darum ginge, auch mit schwierigen Situationen im Team oder mit Patienten umzugehen. „Und manchmal bleibt Ihnen einfach die Entscheidung: Will ich Recht haben oder glücklich sein?“ Betül Hanisch verstand es, die Teilnehmer mitzunehmen, zu begeistern und schwungvoll in den letzten Teil des Tages überzuleiten.

Dokumentation als Marketing- und Kommunikationstool

Diesen bestritt DDr. Silvia M. Silli (Wien) mit dem – vermeintlich – trockenerem Thema „Die Bedeutung einer standardisierten Dokumentation“. „Dokumentation ist nicht nur lästige Pflicht, sie kann auch eine Kür sein.“ Das bewies DDr. Silli eindrucksvoll anhand zahlreicher Beispiele. Dass Dokumentation z. B. auch als Marketingtool für die Praxis zu nutzen sei (im interdisziplinären Austausch), die Kommunikation intern wie extern enorm erleichtere „und das Leben einfach besser macht“, war für viele der Anwesenden neu. Tipps und Tricks rund um die digitale Fotografie rundeten diesen letzten – offiziellen – Teil ab.

Am Ende des Tages bedankte sich Dentsply Sirona Orthodontics bei den treuen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf ganz spezielle Art: Eine sensationelle Party, auf der die Doubles von Helene Fischer und Robbie Williams so richtig einheizten, setzte einen phänomenalen Schlusspunkt hinter das 10. Symposium für die KFO-Fachassistenz.

2020 findet das Symposium für die kieferorthopädische Fachassistenz am 20. November in Köln statt. Nähere Informationen www.dentsplysirona.com

Dieser Beitrag ist in KN Kieferorthopädie Nachrichten erschienen.

Foto: Dentsply Sirona

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