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Branchenmeldungen 11.07.2014

Sichere Diagnosestellungen in der HNO-Heilkunde

Sichere Diagnosestellungen in der HNO-Heilkunde

In der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde wird die digitale Volumentomographie (DVT) als hochmodernes Bildgebungsverfahren vor allem für ihre Möglichkeiten hinsichtlich einer präzisen und sicheren Diagnostik geschätzt. Ein wesentlicher Vorteil liegt zum Beispiel in der Beurteilung knöcherner Defekte im Nasennebenhöhlenbereich oder einfacher Mittelgesichtsfrakturen.

Für die besonders anspruchsvolle Diagnostik im Bereich subtiler Schläfenbeinstrukturen und der postoperativen Lagebeurteilung von Cochleaimplantaten wie Stapesprothesen eignet sich insbesondere das DVT-Gerät 3D Accuitomo 170 des Traditionsunternehmens Morita, da es aufgrund seiner charakteristischen Gerätemerkmale äußerst kontrastreiche Bilder in höchstmöglicher Auflösung bietet.

Die erfolgreiche HNO-ärztliche Behandlung hängt von vielen unterschiedlichen Aspekten ab. Gleichzeitig kann sie aber nur so gut sein, wie die zu Beginn der Behandlung getroffene Diagnose. Hier unterstützen seit Anfang des aktuellen Jahrtausends DVT-Aufnahmen die HNO-Heilkunde insbesondere in der bildgebenden Diagnostik der Nasennebenhöhlen und des Innenohrs. In der präoperativen Diagnostik der chronischen Rhinosinusitis sowie der chronischen Otitis media besitzen diese Aufnahmen einen festen Stellenwert1 und ersetzen auch gemäß den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für HNO-Heilkunde, vor allem bei der Darstellung der Schädelbasis, der Nase sowie der Nasennebenhöhlen die CT-Untersuchungstechnik.2

Im Rahmen der diagnostischen Möglichkeiten hebt sich das DVT-System 3D Accuitomo 170 von Morita, im Vergleich zu anderen Modellen ab: Das 3D Accuitomo 170 stellt sämtliche Bereiche des Halses, Kopfes sowie des Kiefers exakt dar und bietet im Vergleich zur CT-Untersuchung eine minimale Strahlenbelastung. Das DVT-System von Morita liefert die höchstmögliche Bildqualität und Ortsauflösung in Verbindung mit sehr geringen Metallauslöschungsartefakten. Deshalb eignet es sich hervorragend für die Darstellung von Mittel- und Innenohrstrukturen und ermöglicht damit eine Planungssicherheit im Vorfeld eines eventuell erforderlichen operativen Eingriffes. In der postoperativen Beurteilung erhält der Behandler  präzise Aussagen zu Cochleaimplantaten und Stapesprothesen.

Aus technischer Sicht wird die höchste Präzision der Aufnahmen unter anderem durch den hochauflösenden Fachbilddetektor des 3D Accuitomo 170 möglich. Seine Einmaligkeit besteht darin, dass er sich adäquat an das gewählte Aufnahmevolumen in seiner Position, am so genannten C-Bogen, positioniert. Zusammen mit der flachen Form des Bildempfängers und einem großen Kontrastumfang des Detektors mit mehr Graustufen führt dies zu minimalen Verzerrungen, einer verbesserten Visualisierung von Hart- und Weichgewebe, einer optimierten Auflösung und einer reduzierten Strahlendosis.

Je nach diagnostischer Anforderung stehen neun verschiedene Aufnahmevolumina zur Wahl, die auch dazu beitragen, die Strahlenbelastung für den Patienten so gering wie möglich zu halten. Ein weiterer Pluspunkt ist die sitzende Position des Patienten, da diese während der Aufnahme Artefakte verhindert. Sollten dennoch durch Bewegungen des Patienten Artefakte entstehen, können diese mit einem Rekonstruktionswinkel bis zu 180° im Nachhinein per Software herausgerechnet werden. Diese hochmoderne Technik ist in angenehm platzsparender sowie stabiler Bauweise integriert, denn die empfohlenen Raummaße des Röntgenraums betragen lediglich 2 m Breite und 1,80 m Tiefe.

Mit einem entsprechenden Bildbearbeitungsprogramm kommen die detailreichen Aufnahmen des 3D Accuitomo 170 vollständig zur Geltung. So kann der Behandler beispielsweise räumliche Ansichten und Schnittbilder dank der vielfältigen Bildbearbeitungsfunktionen der i-Dixel-Software miteinander verknüpfen und in Echtzeit einfach bearbeiten. Darüber hinaus ist es möglich, mit Hilfe von integrierten Bildbetrachtungsprogrammen sogar Bilder auf externen PCs anzusehen, die nicht am Netzwerk angeschlossen sind – ein wichtiges Kriterium bei der Gerätewahl insbesondere für Praxisgemeinschaften und Kliniken. Bei einer Kaufentscheidung sollte ebenso wenig außer Acht gelassen werden, dass sich der stetig weiterentwickelte Accuitomo bereits seit 2001 erfolgreich auf dem Markt bewährt und seit 2014 dem Direktvertrieb des Herstellers unterliegt, d. h. auch eine direkte Betreuung durch eigene Techniker des Unternehmens Morita erfolgt.

Literatur

1 Güldner C: Stellenwert der DVT in der HNO-Heilkunde. radiologie Forum Magazin, 1-2012: 52-53

2 Ramming J et al.: Die digitale Volumentomographie (DVT) in der HNO-Praxis. Geräte, Indikationen und Anwendungsspektra. forum HNO (15), 4-2013: 54-61

Quelle: J. Morita

Foto: © J. Morita Europe GmbH
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