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Branchenmeldungen 07.02.2014

Wo steht das Implantat „richtig“?

Wo steht das Implantat „richtig“?

Wie lässt sich die Fehlpositionierung eines Implantats vermeiden? Welche Möglichkeiten der Korrektur hat der Behandler, wenn das Implantat bereits fehlpositioniert wurde und wie kann er Komplikationen trotzdem vorbeugen? Mit dem Thema „Der Einfluss der Implantatposition auf den Behandlungserfolg“ des 9. Experten Symposiums am 2. März 2014 in Köln beleuchtet der BDIZ EDI eine weitere Problemstellung in der oralen Implantologie und will mit einem Praxisleitfaden helfen, planerische und therapeutische Unsicherheit zu minimieren.

Die Position des Implantats spielt bei vielen Rechtsstreiten eine Rolle. Aus diesem Grund beschäftigt sich die Europäische Konsensuskonferenz unter Federführung des BDIZ EDI am Tag zuvor mit der Frage, wo das Implantat richtig stehen muss. Ziel ist es auch in diesem Jahr, einen Praxisleitfaden zu entwickeln, der den implantologisch tätigen Zahnärzten (Therapie-)Empfehlungen an die Hand gibt. Die Ergebnisse werden den Kongressteilnehmern am Sonntag vorgestellt. Referenten und ihre Themen hier im Überblick:

Über die Worst-Case-Fälle referieren Dr. Dr. Martin Bonsmann (Düsseldorf), der klarstellt, welche Fehlpositionierung nicht mehr korrigiert werden kann, und Prof. Dr. Dr. Max Peter Heiland (Uniklinik Hamburg-Eppendorf), der definiert, welche Fehlpositionierung nicht vertretbar ist. Anschließend geben jeweils Dr. Stefan Reinhardt (Münster) und Dr. Claudio Cacaci (München) „Anleitung“ zur richtigen Positionierung vertikal bzw. orovestibulär.

Bei Dr. Daniel Bäumer/Prof. Dr. Markus Hürzeler (München) dreht sich alles um die Bedeutung der Schleimhaut bei der Implantatpositionierung. Die spannende Frage, wie viele Implantate im Frontbereich notwendig sind, sucht Dr. Karl-Ludwig Ackermann (Filderstadt) zu beantworten und Dr. Dusan Ristic (Dortmund) gibt eine „Standort“-Bestimmung der Implantate einst und heute. Priv.-Doz. Dr. Arndt Happe (Münster) stellt Therapiemöglichkeiten bei fehlpositionierten Implantaten vor.

Wie die ideale Position der Implantataufbauverbindung zum Implantat aussieht, zeigt Priv.-Doz. Dr. Dietmar Weng (Starnberg) in seinem Vortrag. Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner (Universität Mainz) bestimmt die vertikale Implantatposition in Abhängigkeit zum Implantatdesign. Dr. Jan Tetsch (Münster) erörtert das Problem des Frontzahntraumas in der Kindheit und Korrekturmöglichkeiten durch Segmentosteotomien nach ästhetischem Misserfolg. Um die bestmögliche Implantatposition beim Tumorpatient geht es im Vortrag von Priv.-Doz. Dr. Dr. Daniel Rothamel (Universität Köln).

Das Experten Symposium findet unter wissenschaftlicher Leitung von BDIZ EDI-Vizepräsident Univ.-Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller, Direktor der interdisziplinären Poliklinik für orale Chirurgie und Implantologie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie der Universität zu Köln statt.

Das Programm des 9. Expertensymposiums finden Sie hier.

Quelle: BDIZ EDI

Foto: © psdesign1 - Fotolia.com
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