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Branchenmeldungen 22.04.2020

Zähne zusammenbeißen – erst recht in Zeiten von Corona?

Zähne zusammenbeißen – erst recht in Zeiten von Corona?

Die seit Wochen andauernde Corona-Pandemie verlangt der Bevölkerung insbesondere im Hinblick auf ihre Psyche so einiges ab. Bisher kann niemand abschätzen, welche Auswirkungen dieser Ausnahmezustand haben wird. Doch schon jetzt warnen Experten vor einem Anstieg verschiedener Stresssymptome – wie dem Bruxismus.

Die BZÄK geht davon aus, dass etwa jeder Fünfte dauerhaft unter Bruxismus leidet, aber jeder Zweite wohl im Laufe seines Lebens vorübergehend damit konfrontiert ist. Womöglich könnte dies genau jetzt bei vielen Menschen der Fall sein. Zwar sind noch immer die Ursachen nicht vollends geklärt, ziemlich sicher scheint jedoch, dass sogenannte Stressoren Auslöser von Bruxismus sind. Das heißt, diverse Stressfaktoren, insbesondere emotionaler Art, Alltagsprobleme, Angststörungen, aber auch Alkoholkonsum oder Medikamente spielen beim Auftreten dieses Phänomens eine entscheidende Rolle.

Angst vor dem Virus selbst, Kurzarbeit, Homeoffice, Kinderbetreuung, Existenz- und Zukunftsängste, Quarantäne – psychischer Stress dürfte zweifelsohne auch die Begleiterscheinung der derzeitigen COVID-19-Pandemie sein. Also, der perfekte Nährboden für Anspannungen im Kieferbereich, Zähnepressen und -knirschen, wie Thrive Global schreibt.

Wie sich die Krise jedoch konkret auf das psychische und physische Wohlbefinden sowie der Zahngesundheit auswirkt, sollte Gegenstand künftiger Forschungen sein.

Foto Teaserbild: deagreez – stock.adobe.com

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