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Branchenmeldungen 06.09.2017

Zu wenig Knochen für Implantat: 40.000 Euro Schmerzensgeld

Zu wenig Knochen für Implantat: 40.000 Euro Schmerzensgeld

Wie krone.at dieser Tage berichtete, muss ein Zahnarzt, der seiner Patientin im Jahr 2000 ein Implantat setzte, an diese ein Schmerzensgeld in Höhe von 40.000 Euro leisten. Weil der Behandler offensichtlich das Knochenangebot außer Acht ließ, sah das Gericht darin einen schweren Behandlungsfehler.

Ein ausreichendes Knochenangebot ist Grundvoraussetzung für das Setzen eines Implantates. Dieser Aspekt blieb offensichtlich unbeachtet. Laut krone.at erfolgte die Implantation ohne entsprechendes Knochenangebot sowie Knochenaufbau. Für eine erfolgreiche Implantation ist es jedoch unabdingbar, dass ein Implantat von einer ausreichenden Knochenmenge umgeben ist. Da dies nicht gegeben war, litt die Geschädigte jahrelang an schweren Schmerzen, für die sie nun vom Obersten Gerichtshof Schmerzensgeld zugesprochen bekam. Der OGH bestätigte damit das Urteil des Oberlandesgerichts Linz.

Foto: Walenga Stanislav – stock.adobe.com
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