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Wiesbaden 26.10.2018

Datenschutz in der Zahnarztpraxis

Nach langen und intensiven Verhandlungen erfolgte im Dezember 2015 die europäische Einigung auf eine EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO). Inhaltlich werden die neuen Bestimmungen zu einer weitgehenden Vereinheitlichung europäischen Datenschutzrechts führen. Während bislang durch nationale Gesetzgebungen auf Grundlage der EU-Datenschutzrichtlinie doch erhebliche Unterschiede bestanden, wird die Datenschutz-Grundverordnung direkt geltendes Recht in allen Mitgliedsstaaten sein. Geringe Unterschiede sind allenfalls durch die Möglichkeit sog. „Öffnungsklauseln“ zu erwarten. Öffnungsklauseln bieten nationalen Gesetzgebern die Möglichkeit, eigene nationale Regelungen zu erlassen. Am 25.05.2018 endet die Übergangsfrist – auch für Praxen im zahnärztlichen Gesundheitswesen – von zwei Jahren. Die neue Kursreihe mit Christoph Jäger soll Praxen helfen, die Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung in der täglichen Praxis umzusetzen.

 

Ziele und Grundsätze

 

Die Ziele der EU-DSGVO sind der Schutz der Grundrechte und Grundfreiheiten natürlicher Personen und insbesondere deren Recht auf Schutz personenbezogener Daten (Art. 1 Abs. 2 DSGVO). Auch der freie Verkehr personenbezogener Daten wird sorgfältig geregelt (Art. 1 Abs. 3 DSGVO). In einer Zahnarztpraxis sind die betroffenen Personen insbesondere unsere Mitarbeiter, Patienten, Lieferanten und Dienstleister.

 

Die vorangestellten Ziele sollen durch die in Art. 5 DSGVO festgelegten Grundsätze der Verarbeitung personenbezogener Daten erreicht werden:

  • • Rechtmäßigkeit
  • • Treu und Glauben
  • • Transparenz
  • • Zweckbindung
  • • Datenminimierung
  • • Richtigkeit
  • • Speicherbegrenzung
  • • Integrität und Vertraulichkeit
  • • Rechenschaftspflicht

 

Die Datenschutz-Grundverordnung wird das europäische Datenschutzrecht nicht völlig umwälzen, weist aber eine Reihe von erheblichen Änderungen in der Praxis auf.

 

EU-DSGVO für Zahnarztpraxen

 

Eigens für Zahnarztpraxen wurde das Seminarkonzept der OEMUS MEDIA AG entwickelt. Neben den Grundlagen des Datenschutzes werden die wichtigsten spezifischen Anforderungen an die Erfassung der Datenströme in einer Zahnarztpraxis vermittelt und unter Zuhilfenahme von „Workshops“ vertieft. Braucht Ihre Praxis einen Datenschutzbeauftragten und welche wichtigen Randbedingungen sind bei einer Beauftragung zu beachten? Unterstützt wird das Vorhaben mit dem neuen Datenschutzhandbuch DS-Navi von Christoph Jäger „Weniger ist mehr“. Die Infrastruktur einer Praxis benötigt in allen Räumlichkeiten seine eigenen Anforderungen an den Datenschutz, die besprochen und Lösungen gestaltet werden. Datenschutzerklärungen für alle Betroffenen Personen sind notwendig. Es ist interessant, zu erfahren, wo die Daten unserer Patienten überall verteilt werden und wie wir mit dem Recht auf „Vergessenwerden“ umgehen müssen. Für unsere Mitarbeiter müssen deren neu geregelten Grundrechte besprochen werden. Einige Formulare schaffen hier für alle Beteiligten Transparenz.

 

Das wichtige „Verfahrensverzeichnis“ und die einzelnen damit verbundenen Erfassungsstationen werden diskutiert und in einem „Workshop“ vertieft. Auch MUSTER-„Auftragsverarbeitungsverträge“ werden ausführlich besprochen. Wie sieht es mit der internen IT-Sicherheit aus? Haben Sie in Ihrer Praxis an alles gedacht und werden eingeführte Sicherheitsstandards ständig aktualisiert und an die sich ergebenden Erweiterungen angepasst?

 

Der Kurs soll Praxisinhabern und Mitarbeitern die wichtigsten Aspekte der neuen Datenschutz-Grundverordnung vermitteln.

 

Kontakt:

OEMUS MEDIA AG
Holbeinstraße 29
04229 Leipzig
Tel.: 0341 48474-308
Fax: 0341 48474-290
E-Mail: event@oemus-media.de

www.oemus.com

www.datenschutz.courses 

 

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