Anzeige
Cosmetic Dentistry 29.10.2019

Alignertherapie in Kombination mit einer Komposittechnik

Alignertherapie in Kombination mit einer Komposittechnik

Influencer Sebastian Mansla gehörte zu den Kandidaten der vergangenen Staffel der RTL-Dating-Show „Die Bachelorette“. Bevor er sich ins Rennen um Gerda Lewis begab, wollte er sichergehen, auch wirklich gut auszusehen. Und wie gewinnt man eine Frau wohl besser, als mit einem perfekten Lächeln.

Sebastian Mansla ist nicht erst seit seinem Auftritt in der RTL-Datingshow „Die Bachlorette“ bekannt. Der Influencer hat als Instagram-Größe mit fast 292.000 Followern auch jede Menge Fans. Bei den Frauen hat der 30-Jährige nun einen weiteren optischen Pluspunkt. Bereits vor seiner Teilnahme bei der Datingshow ließ sich Mansla die Zähne richten. Er war unglücklich mit den Lücken zwischen den vorderen Schneidezähnen und wollte diese schließen. Bei der Untersuchung wurde zusätzlich ein Kopfbiss festgestellt (Abb. 1). Dies führte auch zu einer funktionellen Störung, womit ein bedingter starker Substanzverlust der Schneidekanten einherging (Abb. 2 und 3). Als Behandlungsmethode wurde sich für eine Alignertherapie in Kombination mit einer Komposittechnik entschieden.

Klinisches Vorgehen

Die vorliegenden Lücken waren zum einen zu groß, um eine ästhetische Umgestaltung nur mit Komposit zu erzielen (Abb. 4 und 5). Zum anderen verhinderte der Kopfbiss eine dauerhafte Lösung. Aufgrund der minimalinvasiven Vorgehensweise wurde dem Patienten auch zu Komposit anstelle von Veneers geraten. Um einen langfristigen Erfolg zu garantieren, wurde dem Patienten außerdem eine kieferorthopädische Vorbehandlung mittels Alignertherapie mit Attachments empfohlen. Die Behandlungsdauer betrug ca. sechs Monate.

Die Lücken im Seitenzahngebiet konnten vollständig geschlossen werden. Die Lücke zwischen den mittleren Schneidezähnen wurde absichtlich nicht vollständig beseitigt, um dem Länge-Breiten-Verhältnis gerecht zu werden (Abb. 6 und 7). So wurde der Kopfbiss behoben und damit auch inzisal Platz geschaffen, um dem Wunsch nach einem schöneren Lächeln näherzukommen.

Ohne diese Vorbehandlung wäre eine solche Restauration nicht durchführbar gewesen. Die mittleren Schneidezähne wurden nun mit einer anschließenden Kompositrestauration rekonstruiert. Die Zähne 11 und 21 wurden etwas breiter und länger gestaltet. Dem Wunsch des Patienten, die Schneidenkanten wieder aufzubauen und etwas breiter zu gestalten, konnten so entsprochen werden (Abb. 8). Abbildung 9 zeigt die Verbreiterung und den Schneidekantenaufbau der Zähne 11 und 21.

Zusammenfassung

Mit den beiden noninvasiven Verfahren Alignertherapie und Komposittechnik konnte der vorliegende Kopfbiss auch ohne Beschleifen der Zähne aufgehoben werden und eine funktionelle richtige Front-Eckzahn-Führung etabliert werden. Eine rein prothetische Therapie mit Veneers und/oder Kronen wäre nicht mehr zeitgemäß.

Mehr Informationen:

SmileClub Köln
Große Brinkgasse 29
50672 Köln

Mehr Fachartikel aus Cosmetic Dentistry

ePaper

Anzeige