Branchenmeldungen 13.01.2026
Verlässliche Technik für anspruchsvolle Implantologie: Bonesplitting nie mehr anders
Bitte stellen Sie sich kurz vor.
Dr. Enkling: Aber gern. Mein Name ist Prof. Dr. Norbert Enkling. Ich bin Inhaber der EICHENKLINIK und betreibe diese seit 2014 in Praxisgemeinschaft mit der Fachpraxis für Kieferorthopädie meiner Frau Dr. Johanna Enkling-Scholl. Auch der Bereich Forschung und Lehre nimmt große Teile meines fachlichen Engagements ein: Wir sind ‚Akademische Lehrpraxis‘ der Universität Bern sowie der Universität Bonn.
Dies bedeutet, dass die Zahnmedizinstudierenden einen Teil ihrer Pflichtpraktika bei uns in Kreuztal absolvieren dürfen. Seit 2024 bin ich außerdem Leiter der Sektion Prothetische Implantologie der Klinik für Rekonstruktive Zahnmedizin und Gerodontologie der Universität Bern unter Direktor Prof. Dr. Schimmel und habe auch an der Universität Bonn eine Lehrtätigkeit inne. Hier leite ich die Forschungsgruppe Orale Implantologie und Biomaterialforschung an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffwissenschaften unter Direktor Prof. Dr. Stark.
Seit wann nutzen Sie Geräte von W&H?
Dr. Enkling: Das erste Implantmed hat bereits 2007 den Weg zu mir gefunden. Im Kolleg:innenkreis hatte ich mich nach einem Implantologiemotor umgehört und mir verschiedene Produkte angesehen. Features wie das Licht waren damals innovativ und wirklich beeindruckend. Auch der automatische Rücklauf beim Drehmoment ist eine gute Idee, ebenso wie das Drehmomentmonitoring. Mittlerweile nutze ich die dritte Implantmed-Generation in meiner Praxis und habe W&H-Produkte auch in Bonn und Bern implementiert. Vor meinem Engagement wurde hier jeweils mit anderen Herstellern zusammengearbeitet.
Zu meinem ersten W&H Piezomed-Gerät bin ich durch die Technik des Bonesplittings gekommen. Auch bei der Sofortimplantation nutze ich das zugehörige Extraktionsset. Bei Sinuslift-Operationen ist die Nutzung ebenfalls indiziert. Auch bei der Entnahme von Knochenblöcken habe ich das Piezomed viele Jahre über eingesetzt, von der Technik her ist dies aber gegenwärtig überholt. Große Teile des Chirurgiekreislaufs setze ich folglich mit W&H-Produkten um und möchte diese auch nicht mehr missen.
Warum fiel die Entscheidung auf das Piezomed Modul?
Dr. Enkling: Gleich nach der Produkteinführung wurde ich auf das neue Modul aufmerksam und entschied mich zum Kauf. Besonders gut gefällt mir, dass nur noch eine Flasche Kochsalzlösung zur Nutzung beider Geräte benötigt wird. Das ist bei einer entsprechenden Anzahl an Eingriffen pro Tag auch aus wirtschaftlichen Aspekten nicht uninteressant. Die Kompaktheit hat mich außerdem überzeugt und natürlich die Leistung.
Wie sind Ihre Erfahrungen und welche Geräteeigenschaften haben für Sie den größten Mehrwert?
Dr. Enkling: In der Eichenklinik nutze ich in zwei Eingriffsräumen die Kombination von Implantmed und Stand-alone-Piezomed. Und im OP-Raum den Chirurgie-Tower mit der neuesten Implantmed-Generation kombiniert mit dem Piezomed Modul. Auch für Bern haben wir gerade Piezomed Module ergänzt.
Die Geräteeigenschaft mit dem größten Mehrwert ist beim Implantmed für mich ganz klar die Durchzugskraft. Und das konnte ich bei allen bisher von W&H genutzten Implantmed-Motoren feststellen: Auch bei langsamer Drehzahl hat der Motor eine sehr gute Leistung. Zudem ist die Hygienefähigkeit durchdacht und gefällt mir, alles ist einfach zu reinigen. Hier ist auch das Design der Hand- und Winkelstücke positiv hervorzuheben, sie sind formschön, glatt und „clean“.
Das Piezomed Modul wird über Plug-in angeschlossen. Bitte berichten Sie uns von Ihrer Inbetriebnahme.
Dr. Enkling: Die Inbetriebnahme ging mit einer sehr guten Einweisung durch W&H einher. Alles war übersichtlich, von der Komplexität, aber dennoch gut geschult.
Schlussendlich funktionierten die Produkte intuitiv miteinander und ohne großes Einlesen. Persönlich musste ich mich etwas umgewöhnen und mir erst eine Routine aneignen – man muss das Kabel der Fußsteuerung zur Nutzung der Gerätekombination umstecken. Dies war zu Beginn ungewohnt. Die automatische Spitzenerkennung ist sehr anwenderfreundlich, ich möchte nicht mehr anders arbeiten.
Warum sind Sie bei Produktentscheidungen immer wieder bei W&H gelandet?
Dr. Enkling: Neben den hervorragenden Produkteigenschaften ist für mich der Faktor Mensch relevant. Der Kundendienst ist gut, man hat einen immer gleichen Ansprechpartner, Probleme werden kurzfristig und lösungsorientiert gehandhabt. Waren in der Vergangenheit Leihgeräte erforderlich, funktionierte auch dies in all den Jahren der Zusammenarbeit stets sehr schnell, reibungslos und ohne Terminausfall in der Praxis.
W&H ist für mich ein verlässlicher Partner mit hoch entwickelten Geräten zu einem fairen Preis. Ich muss zuverlässig arbeiten – dies geht nur mit der entsprechenden Ausstattung.
Herzlichen Dank für diese Einblicke!