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Branchenmeldungen 24.03.2017

CEREC in der Praxis: Ein Bereich der unbegrenzten Möglichkeiten

CEREC in der Praxis: Ein Bereich der unbegrenzten Möglichkeiten

Für die Behandlung in nur einer Sitzung würden laut einer Studie* etwa zwei von drei Patienten weltweit den Zahnarzt wechseln – möglich wird sie durch CEREC, dem CAD/CAM System von Dentsply Sirona für keramische Restaurationen. Auf der IDS 2017 wird die technologische Weiterentwicklung sowie das noch umfangreichere Anwendungsspektrum präsentiert. CEREC steht damit für einen Workflow mit nahezu unbegrenzten Möglichkeiten.

CEREC ist eine Erfolgsgeschichte seit mehr als 30 Jahren, und es hat sich gezeigt, dass Patienten insbesondere die Chairside-Behandlung schätzen. Eine Befragung von Zahnarztpatienten in den USA zeigte, dass sie ihren CEREC Zahnarzt zu 34 Prozent häufiger empfehlen, als Patienten, deren Zahnarzt nicht mit CEREC arbeitet. Als Vorzüge dieser Behandlung führen sie die Zeitersparnis, die nur einmal nötige Anästhesie und den Wegfall eines Provisoriums an. In Deutschland würde laut einer aktuellen Umfrage die Mehrheit der Patienten für die Behandlung in einer Sitzung tiefer in die Tasche greifen, und zwei Drittel der Befragten würden dafür weitere Anfahrtswege in Kauf nehmen.

„Doch CAD/CAM ist heute viel mehr als ein singulärer digitaler Workflow zur Herstellung von Restaurationen. Unser Ziel ist es, jedem Zahnarzt die Möglichkeit zu geben, unsere zukunftsweisende CEREC-Technologie so zu nutzen, wie er sie am besten in seiner Praxis einsetzen kann“, sagt Roddy MacLeod, Group Vice President CAD/CAM bei Dentsply Sirona.

Intuitive Software für maximale Flexibiliät

Diesen Weg unterstützt die neue CEREC SW 4.5, die auf der IDS 2017 vorgestellt wird. Bei der Entwicklung wurde großen Wert auf die Vereinfachung und die Beschleunigung der Prozesse sowie auf eine Qualitätssteigerung des Produktionsergebnisses gelegt. Die Software „erledigt“ viele Dinge von sich aus: So erkennt sie automatisch, welche Restaurationsart indiziert ist, berechnet den Einschub, analysiert die Zahnfarbe und bietet noch bessere Erstvorschläge durch einen weiterentwickelten Biokiefer-Algorithmus. Zusätzlich werden mit der Aufnahme noch mehr Details erfasst, was zu einer realistischeren Modell- und Restaurationsdarstellung führt. „Die große Stärke dieser Software liegt in ihrer Intelligenz und intuitiven Bedienung“, sagt MacLeod. „Sie ist vor allem für Neueinsteiger in die digitale Prothetik ideal.“

CEREC für die Implantologie: Meso Blocks

Eine Neuheit für den CEREC-Anwender, der auch Implantate prothetisch versorgt, ist der neue CEREC Zirconia Meso Block. Mit ihm lassen sich individuell gestaltete direktverschraubbare Kronen in der Praxis herstellen. Das Material verbindet die hervorragenden Materialeigenschaften mit einem bewährten klinischen Workflow: Zum einen zeichnet sich das transluzente Zirkonoxid durch eine hohe Festigkeit und Biokompatibilität aus. Zum anderen bietet die verschraubte Lösung den Vorteil, dass TiBase und Abutmentkrone extraoral zementiert werden können. Dadurch ist die Gefahr von Zementresten und die daraus häufig resultierende Periimplantitis gebannt. Zirkonoxid wird in der Mundschleimhaut gut vertragen, die Gingiva passt sich daher sehr schnell an die Krone an. Der CEREC Zirconia Meso Block ist in dieser Form einzigartig auf dem Markt.

Schnellsintern in CEREC SpeedFire

Die aus CEREC Zirconia gefrästen Restaurationen beziehungsweise aus CEREC Zirconia Meso hergestellten Abutmentkronen lassen sich einfach und schnell im neuen CEREC SpeedFire sintern. Der Prozess dauert ca. 24 Minuten. Diese Schnelligkeit zeichnet den Ofen aus. Es entfallen lange Trockenzeiten dank der Voreinfärbung des Zirkons und des Trockenfräsprozesses. Auch eine gewünschte Glasur kann problemlos mit dem CEREC SpeedFire gebrannt werden.

CEREC: Offen für die Zukunft

Der CEREC SpeedFire steht auch für die kontinuierliche Weiterentwicklung der CEREC Technologie. Heute bietet sie mehr Möglichkeiten denn je – und sie wird jetzt für den Export der Scan-Daten im STL-Format geöffnet. Das bedeutet zum einen, die Daten der digitalen Abformung auch für andere Anwendungen zu nutzen, etwa in der MKG-Chirurgie oder für weitspannige im Dentallabor herzustellende Arbeiten. Zum anderen ergeben sich daraus auch für Zahnärzte, die Schritt für Schritt den Weg der Digitalisierung ihrer Praxis gehen, neue Optionen. Sie können nun die Scans mit der CEREC Omnicam dafür nutzen, ihre eigene digitale Lösung in der Praxis oder in Kooperation mit ihrem Dentallabor zu etablieren.

Vereinfachte Integration: Dentsply Sirona Hub

Die Praxis der Zukunft ist so vernetzt, dass jeder höchst effektiv und effizient arbeiten kann. Dazu gehört der Zugriff von unterschiedlichen Geräten in der Praxis auf alle relevanten Daten. Der neue Dentsply Sirona Hub besitzt die für eine solche Kommunikation notwendigen „Plug & Play“-Schnittstellen. Alle klinischen Daten und das Backup der CAD/CAM Daten können somit zentral gespeichert, archiviert und bei Bedarf jederzeit wieder abgerufen werden. Darüber hinaus bietet der Hub die Möglichkeit, die Vernetzung innerhalb der Praxis zukünftig noch einfacher zu gestalten.

*Umfrage Exevia unter 3743 Patienten aus sechs Ländern, November 2015

Aufgrund unterschiedlicher Zulassungs- und Registrierungszeiten sind nicht alle genannten Produkte in allen Ländern sofort verfügbar.

Quelle: Dentsply Sirona

Foto: Dentsply Sirona
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