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Branchenmeldungen 27.02.2019

CleanImplant auf der IDS 2019: Sichere Implantate im Fokus

CleanImplant auf der IDS 2019: Sichere Implantate im Fokus

Transparentes Prüfverfahren – CleanImplant mit Rasterelektronenmikroskop auf der IDS

Auf der IDS in Köln präsentiert sich die CleanImplant Foundation erstmals mit einem eigens für die Messe installierten Rasterelektronenmikroskop am Stand. In Kooperation mit Thermo Fischer Scientific und dem Medical Materials Research Institute werden live vor Ort steril verpackte Implantate auf Sauberkeit untersucht, wobei gleichermaßen praktizierende Zahnärzte, als auch Implantathersteller angesprochen werden sollen.

Das Non-profit Unternehmen aus Berlin demonstriert Besuchern direkt auf dem Messestand, wie Implantate für die seit nunmehr zwei Jahren etablierte Auszeichnung „Trusted Quality Mark“ analysiert werden. „Uns liegt sehr daran, allen Beteiligten, d.h. Herstellern, Implantologen und Kostenerstattern die vollständige Transparenz unserer Analytik, die zur Verleihung der Qualitätsauszeichnung führt, unter Beweis zu stellen“, so Dr. Dirk Duddeck, Managing Director der CleanImplant Foundation. „Es sind zu viele Implantate auf dem Markt, die ihr Qualitätsversprechen bei genauer Analyse der Medizinprodukte nicht halten können. Das geht zu Lasten der Patienten und gefährdet nicht zuletzt auch Implantologen. Zahnärzte, die Produkte mit Verunreinigungen verwenden, müssen nicht nur schlechtere klinische Ergebnisse, sondern auch juristische Implikationen fürchten.“

„Implant Files“ – Zahnärzte wollen Fakten

Spätestens seit mit den „Implant Files“ in allen Medien über minderwertige Medizinprodukte weltweit berichtet wurde, sind auch Implantologen zu Recht besorgt. Denn aktuelle Studien in Kooperation mit der Charité Universitätsmedizin zeigen, dass bald jedes zweite analysierte Implantat-System technisch vermeidbare Rückstände wie organische Partikel aus der Herstellung, Kunststoff aus der Verpackung, aber auch metallische Partikel mit Anteilen von Nickel, Wolfram, Eisen, Kupfer, Chrom und Zinn bzw. Zinnbronze enthält. Alle analysierten Produkte trugen das CE Zeichen.

Innerhalb weniger Monate haben sich über 14.000 Zahnärzte der Qualitätsinitiative von CleanImplant allein auf Facebook angeschlossen. Monatlich suchen inzwischen mehr als 1.000 Anwender verlässliche Informationen zu unbelasteten Implantatsystemen auf der Internetseite des Projektes. Zu den bislang mit dem Qualitätssiegel ausgezeichneten Produkten gehören ausgewählte Implantatsysteme von MegaGen, Straumann, MIS, NucleOSS, Bredent, NDI, Nobel Biocare und BTI. Für die Siegelvergabe spielt dabei nicht nur die technische Sauberkeit, sondern auch die erfolgreiche klinische Dokumentation der Systeme eine entscheidende Rolle.

Bühne für Qualitätshersteller

Herstellern, die in Analysen durch akkreditierte Prüflabore gezeigt haben, dass die Implantate technisch sauber sind, bietet die CleanImplant Foundation zukünftig an, mit dieser Information auf der Webseite des Projektes gelistet zu werden. Duddeck, der Initiator des Projekts und Studienleiter,  über die Zusammenarbeit mit Implantatanbietern: „Für uns ist das Glas nicht halb leer, sondern halb voll. Wir geben allen Herstellern und In-Verkehr-Bringern eine große Bühne, die gezeigt haben, dass ihre Medizinprodukte so sauber sind, wie es Zahnärzte erwarten und Patienten verdienen.“ Mehr Informationen zum Analyseverfahren und über die mögliche Listung auf der Projekt-Website am IDS Stand 11.1 B20 oder auf der Homepage der Organisation: www.cleanimplant.org.

CleanImplant Foundation CIF GmbH
Pariser Platz 4a (Am Brandenburger Tor)
10117 Berlin
duddeck@cleanimplant.org

Foto: CleanImplant/Dr. Dirk Duddeck

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