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Branchenmeldungen 20.10.2016

Erneuter Zwischenfall nach Zahn-OP: 4-Jährige erleidet Hirnschäden

Erneuter Zwischenfall nach Zahn-OP: 4-Jährige erleidet Hirnschäden

Schon wieder ist es bei einer Zahn-OP an einem Kleinkind zu erheblichen Komplikationen gekommen. Die 4-jährige Amber Athwal hörte während der Behandlung auf zu atmen und erlitt schwere Hirnschäden. Nach Angaben der Eltern, wird sie für den Rest ihres Lebens behindert bleiben. 

Eine Routineuntersuchung beim Zahnarzt offenbarte bei der kleinen Amber aus Alberta, Kanada, kariöse Stellen an Vorder- und Backenzähnen. Der konsultierte Arzt schickte die Familie damit zu einem Spezialisten, der diese Behandlung unter Narkose vollziehen sollte. Während dieser hörte das Mädchen auf zu atmen und befindet sich seitdem im Koma. Über eine Woche war die 4-Jährige an Geräten angeschlossen, bevor sie wieder selbstständig anfing zu atmen. Nach Angaben der behandelnden Ärzte wird die kleine Kanadierin ihr Leben lang behindert bleiben und an einen Rollstuhl gefesselt sein. Auch wird sie für immer künstlich ernährt werden müssen, da sie selbstständig nicht die Menge an Essen schlucken kann, die ihr Körper benötigt. Was genau während des Eingriffs schief gelaufen ist, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Nach Angaben der Familie von Amber wurden während der OP aber weder ihre Herzfunktionen noch ihr Blutdruck überwacht. Aktuell wird der Vorfall von der zuständigen Behörde untersucht.

Quelle: cbc.ca

Foto: © Herjua – fotolia.com
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