Anzeige
Branchenmeldungen 14.06.2019

Hochkarätige Fortbildung für Zahnarzt und Praxisteam

Hochkarätige Fortbildung für Zahnarzt und Praxisteam

Die Zahngesundheit der Bevölkerung stabilisieren und verbessern: Mit diesem Ziel wurde die Stiftung Innovative Zahnmedizin (SIZ) ins Leben gerufen. 2014 gründete der gleichnamige Förderverein die Stiftung in Hamburg. Mit vielfältigen Aus- und Fortbildungen für Zahnärzte und das zahnmedizinische Fachpersonal bietet die SIZ einen Wissenstransfer auf hohem Niveau für alle Bereiche der Zahnmedizin. Am 14. Juni informierte die Stiftung im Rahmen einer Pressekonferenz im IntercityHotel Hamburg Hauptbahnhof über ihre Arbeit sowie ihr breites Angebot.

Um die Zahngesundheit innerhalb der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern, muss aktuelles Wissen zielgruppengerecht, komprimiert und verständlich an die Behandler vermitteln werden. So kann das Fachpersonal das Neuerlernte schnell und einfach in der Praxis anwenden. Die SIZ gewährt mit ihrem Fortbildungsangebot nicht nur ein Themenangebot, das zentrale Aspekte der Zahnmedizin aktuell und praxisnah darstellt, sondern gewährleistet auch einen optimalen Lernerfolg. Dafür erarbeitet der 14-köpfige Stiftungsrat, besetzt mit international renommierten Kariologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Inhalte der Seminare und übernimmt zudem das Mentoring der Referenten.

Patienten befähigen

Dr. Hans-Dieter Höhnk, Mitglied des Kuratoriums der SIZ, eröffnete die Pressekonferenz mit einer Vorstellung der Stiftung. Dabei betonte vor allem den Gründungszweck, wissenschaftliche Studien und Veranstaltungen auf hohem Niveau besonders in den Bereichen Prophylaxe und Prävention durchzuführen.

Doch auch aktuelles Wissen und gut ausgebildete Behandler reichen manchmal nicht aus, um zu gewährleisten, dass Hochrisikogruppen für Karies- und Zahnfleischerkrankungen eine optimale Gesundheitsversorgung erhalten. Menschen mit geistiger Behinderung gehören zu dieser Gruppe. Genau hier greift das Programm „Special Smiles“, das unter anderem von der SIZ gefördert wird. Es bietet seiner Zielgruppe nicht nur zahnmedizinische Untersuchungen und Weiterbehandlungsempfehlungen, sondern auch Anleitungen zur behindertengerechten Zahn- und Mundpflege. Menschen mit geistiger Behinderung werden dadurch befähigt, selbstverantwortlich Gesundheitsrisiken zu erkennen und Methoden zu deren Vermeidung zu erlernen.

Von Kariologie bis Zahnerhaltung

Das große Standbein der SIZ sind allerdings die Fortbildungsprogramme. Der Stiftung ist es wichtig, hier ein breites Themenspektrum zu bieten. Beirat Prof. Dr. Ulrich Schiffner stellte das Vortragsprogramm vor. Er hob dabei hervor, dass sich die Kurse am aktuellen Forschungsstand orientieren und diesen auch den praktizierenden Kollegen vermitteln.

Das Seminarprogramm legt vor allem den Fokus auf die Themen Prävention und Kinderzahnheilkunde. So widmet sich Prof. Dr. Sebastian Paris etwa dem Thema „Moderne Ansätze in der Kariestherapie“. Priv.-Doz. Dr. Michael Wicht ist dagegen mit seinem Kurs „Kariologie im Wandel: Neue Sichtweisen und Optionen“ gleich an mehreren Terminen und in verschiedenen Städten präsent. Univ.-Prof. Dr. Katrin Bekes informiert zu wichtigen Updates in der Kinderzahnheilkunde und Prof. Dr. Rainer Haak fokussiert den Bereich Zahnerhaltung.

Darüber hinaus bündelt die Stiftung das Fachwissen der Prävention und mikrovasiven Therapie von Karies und gibt regelmäßig Zusammenfassungen von Fachpublikationen heraus. Mit dem Buch Innovatives Kariesmanagement von Dr. Wicht entstand außerdem ein ideales Nachschlagewerk für die tägliche Praxis.

Ideengeber fördern

Um besonders kluge Köpfe zu unterstützen, vergibt die SIZ in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) jährlich den Dental Innovation Award (DIA). Mit dem Preis würdigt die Stiftung herausragende Fallberichte, sowie innovative Praxiskonzepte und Ideen, die den zahnärztlichen Alltag erleichtern. Der Award wird in drei Kategorien vergeben: In der ersten werden besondere Fallberichte zu komplexen non- und mikroinvasiven Kariesmanagement ausgezeichnet. In der zweiten Kategorie werden innovative Ideen oder Erfindungen prämiert, die den zahnärztlichen Alltag erleichtern und revolutionieren wollen. Um innovative Behandlungskonzepte, die sich an minimal-intervenierenden und wissenschaftlich-fundierten Grundsätzen orientieren, geht es in der dritten Kategorie. Der Preis ist mit jährlich insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Die Verleihung des Dental Innovation Award 2019 fand auf der DGZ-Jahrestagung vom 13. bis 15. Juni 2019 in Berlin statt. Ausgezeichnet wurde in der Kategorie „Fallpräsentation minimal-invasive Zahnerhaltung“ Mona Shaghayegh Khoshmehr, Universitätsmedizin Göttingen. Der erste Preis in der Kategorie „Innovative Idee/Erfindung“ ging an apl. Prof. Dr. Marcella Esteves-Oliveira, Uniklinik RWTH Aachen.

Nächste Seminare in der zweiten Jahreshälfte

Ab September starten dann die nächsten Kurse in verschiedenen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unter https://stiftung-izm.org/seminare/anmeldung kann man sich direkt anmelden sowie alle weiteren Informationen zum Fortbildungsprogramm erhalten. Zahnärzte zahlen pro Kurs 189 Euro, ZFA, ZMP sowie Assistenten 89 Euro und Studenten 25 Euro.

Hier gibt es die Termine, Themen und Referenten im Überblick:

25. September in Rostock
Moderne Ansätze in der Kariestherapie – Prof. Dr. Sebastian Paris

11. Oktober in Lübeck
Kariologie im Wandel: Neue Sichtweisen und Optionen – Priv.-Doz. Dr. Michael Wicht

23. Oktober in Wien
Update Kinderzahnheilkunde: Kariesmanagement und aktuelle Restaurationskonzepte – Univ.-Prof. Dr. Katrin Bekes

30. Oktober in Köln/15. November in Bern/27. November in Berlin
Kariologie im Wandel: Neue Sichtweisen und Optionen – Priv.-Doz. Dr. Michael Wicht

6. Dezember in Dresden
Zahnerhaltung: Neues aus Kariesmanagement und Adhäsivtechnik – Prof. Dr. Rainer Haak

Foto: OEMUS MEDIA AG

Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige