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Branchenmeldungen 09.11.2017

„ITI kontrovers“ zum zweiten Mal live auf Sendung

„ITI kontrovers“ zum zweiten Mal live auf Sendung

Foto: ITI

Am 22. Oktober startete Punkt 18 Uhr das zweite ITI Online-Symposium „ITI kontrovers“, das live aus dem Studio des Dental Online College im Kölner Westen übertragen wurde. Der Moderator des Abends, Dr. Georg Bach, begrüßte die Zuschauer zuhause sowie die Gäste im Studio und berichtete zunächst über den Erfolg der Premiere dieses neuen Veranstaltungsformats im letzten Jahr, die mit dem Thema „Autologes Transplantat – (un-)ersetzlich?“ in der Summe mehr als 7.000 Video-on-demand-Abrufe zu verzeichnen hatte.

Beim zweiten „ITI kontrovers“ waren von Beginn an mehr als 130 Teilnehmer zugeschaltet, die eine lebhafte Diskussion zur Frage „Zirkonoxid – schon eine Alternative zu Titan?“ erleben durften. Neben dem Moderator Dr. Bach waren die Zahnmediziner Professor Dr. Dr. Knut A. Grötz, Dr. Stefan Röhling, Frau Professor Dr. Petra Gierthmühlen sowie der Zahntechnikermeister Thomas Lassen im Studio als Diskussionsteilnehmer anwesend. Der anfängliche Einwurf des Moderators Dr. Bach, Zirkonoxid sei längst eine Alternative zu Titan, brachte die Runde sichtlich in Bewegung und die Diskussion spürbar in Gang. Während Thomas Lassen dies unterstrich und Frau Professor Gierthmühlen die Auffassung vertrat, Zirkonoxid hätte in den letzten Jahren die Zahnmedizin revolutioniert, waren für Dr. Röhling Zirkonoxid-Implantate im Vergleich zu Titan-Implantaten eine ernst zu nehmende Zukunftsperspektive. Professor Grötz bat die Runde um Besonnenheit, um die weitere Diskussion und das Ergebnis des Abends offenzuhalten.

Um dem Gespräch zusätzliche Impulse zu geben, folgten Videoeinspielungen von Dr. Michael Gahlert, Professor Dr. Dipl.-Ing. Martin Rosentritt und Dr. Volker von Baehr zu Themen wie Korrelation von Transluzenz und Bruchfestigkeit, Oberflächenbeschaffenheit oder Verträglichkeit von Zirkonoxid-Implantaten. Nachdem deren wissenschaftliche Expertisen in die Diskussion eingeflossen waren und viele Facetten von unterschiedlicher Seite beleuchtet werden konnten, kam man letztendlich zu dem Ergebnis, dass Zirkonoxid-Implantate eine Menge an Perspektiven bieten. Das Material sei im implantologischen Alltag bereits fest verankert und eröffne darüber hinaus alternative Therapieentscheidungen im Vergleich zu Titan. Es brauche allerdings noch weitere Studien, um Fragen, beispielsweise zu Periimplantitis oder Überlebensraten, zu beantworten. Auch die von den Zuschauern gestellten Fragen gingen in die gleiche Richtung. Am Schluss waren sich alle Diskutanten darüber einig, dass Zirkonoxid in der Implantologie künftig eine tragende Rolle spielen werde. Man solle allerdings weg von dem Gedanken, dass Zirkon Titan komplett ersetzen könne.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.iti-kontrovers.de.

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