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Branchenmeldungen 07.02.2018

Hat eine nährstoffreiche Ernährung Einfluss auf unsere Zähne?

Hat eine nährstoffreiche Ernährung Einfluss auf unsere Zähne?

Gesunde Zähne werden durch viele Dinge beeinflusst. Neben einer ausreichenden Mundhygiene, guter Zahnfleischpflege und regelmäßiger Zahnreinigung, spielt auch die Ernährung eine wichtige Rolle für die Zähne. Ein gesunder Mundraum und gesunde Zähne wiederum wirken sich auf den Rest des Körpers aus. Es handelt sich also um ein umfassendes Zusammenspiel vieler Faktoren.

Wir führen täglich Unmengen von Nahrung in unseren Körper. Dabei kommt die Nahrung unweigerlich mit unserem Mundraum, den Zähnen und dem Zahnfleisch in Kontakt. Wird die falsche Nahrung zugeführt, kann dies eine Vielzahl von Problemen verursachen:

  • Karies
  • Zahnfleischentzündungen
  • Mundgeruch

Aber nicht nur der direkte Nahrungskontakt hat Auswirkungen auf die Zahngesundheit. Auch Vorgänge im Körper können die Zahngesundheit negativ oder positiv beeinflussen. Ein klassisches Beispiel dafür ist Diabetes. Wer unter der sogenannten Zuckerkrankheit leidet, muss sich oft mit Mundproblemen wie starkem Mundgeruch und Zahnfleischrückgang auseinandersetzen.

Wirkung von Nährstoffen auf die Zahngesundheit

Bereits in der frühen Lebensphase ist eine ausreichende Nährstoffzufuhr für die Entwicklung von gesunden Zähnen sehr wichtig. Die sogenannte ontogenetische Entwicklung, oder auch Odontogenese, beginnt bereits im embryonalen Zustand. Hier werden Nährstoffe überdie Blutbahn in die relevanten Entwicklungsregionen geführt.

Nach der Geburt ist für eine ungehinderte Ausbildung der Zähne die Zufuhr diverser Nährstoffe relevant:

  • Kalzium
  • Phosphat
  • Vitamin D
  • Fluorid

Für Kinder ab einem Alter von drei Jahren lässt sich der tägliche Bedarf mit rund einem viertel Liter Milch pro Tag decken. Das Vitamin D ist wichtig, um eine hohe Resorption für das Kalzium und das Phosphat zu ermöglichen.

Im ersten Lebensjahr ist es nicht immer machbar, den sehr hohen Bedarf von Vitamin D über das Stillen oder das Zufüttern von Kuhmilch zu decken. Daher ist es möglich bei Bedarf auf Tabletten für Babys zurückzugreifen.

Aber nicht nur für Kleinkinder ist die Zufuhr von Vitamin D relevant, um die Zahngesundheit aufrechtzuerhalten. Auch komplett ausgebildete Zähne sind auf die konstante Zufuhr von Kalzium und Phosphat angewiesen.

Das Vitamin D3 ist für die Reabsorption im Magen besonders förderlich. Unter anderem führen Spezialhändler wie der Nutrilife Shop passende Kapseln, die auf Vitamin D3 setzen.

Zucker – Auslöser für viele Zahnprobleme

Kohlenhydrate wie Zucker werden im Mundraum umgehend von Bakterien zersetzt. Dieser Vorgang setzt Stoffefrei, die zur Bildung von Karies führen. Andere Lebensmittel wie Proteine und Fette werden nicht auf dem gleichen Wege durch die Bakterien verstoffwechselt – entsprechend sind diese Lebensmittel nicht zuträglich für die Ausbildung von Karies.

Ein gesunder Zahnschmelz ist extrem widerstandfähig. Es ist nicht einfach für Fremdstoffe, diesen zu durchdringen, um am Zahn Schaden anrichten zu können. Die Stoffwechselprodukte der im Mundraum befindlichen Bakterien sind jedoch säurehaltig. Diese Säure bricht den Zahnschmelz auf.

Es ist eine sehr hohe Säurekonzentration notwendig, um den Zahnschmelz anzugreifen. Daher ist nicht nur ein hoher, sondern auch ein konstanter Zuckerkonsum notwendig, um Schaden anrichten zu können. Darüber hinaus ist es auch relevant, über welchen Zeitraum der Zucker im Mund verbleibt, um durch die Bakterien verstoffwechselt zu werden.

Wird also über den Tag verteilt immer wieder Zucker in den Mundraum geführt, steigt die Chance darauf, dass der Zahnschmelz angegriffen wird. Wird zusätzlich auf eine regelmäßige Zahnpflege verzichtet, die den Zucker aktiv aus dem Mundraum entfernt, ist man weiterhin verstärkt dem Risiko von Kariesbildung ausgesetzt.

Auch der Speichel spielt eine Rolle

Ein kurzfrister Anstieg des Säuregehalts im Mund wird in einem gesunden Mundraum durch den Speichel abgefangen. Der Speichel ist in der Lage, die Säure erfolgreich zu eliminieren. Ist die Zusammensetzung des Speichels nicht balanciert, ist dieser weniger effektiv.

Der Speichel wird ebenfalls durch die tägliche Nahrungsaufnahme beeinflusst. So ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Auf koffeinhaltige Getränke wie Kaffee und Tee sollte verzichtet werden. Alkohol erhöht nicht nur den Zuckergehalt im Mundraum, er beeinflusst auch die Speichelzusammensetzung negativ.

Rohkost ist besonders vorteilhaft

Ein Ernährungsplan, der sich positiv auf die Zahngesundheit auswirkt, setzt unter anderem auf Rohkost. Die Rohkost ist zum Großteil pH-neutral. Der Zahnstein wird somit nicht angegriffen. Darüber hinaus wird die Kalorienzufuhr reduziert.

Klassischen Zivilisationsproblemen wie Übergewicht und Nährstoffmangel aufgrund von fehlerhafter Ernährung, können so aktiv entgegengewirkt werden. Rohkost führt außerdem viele wichtige Vitamine in den Körper. Werden diese nicht ausreichend zugeführt, werden eine Reihe von Vorgängen im Körper unzureichend umgesetzt. Häufig verhindert ein Vitaminmangel die Ausbidlung und Stärkung von Zellen – was wiederum den Gewebeausbau schwächt.

Richtige Ernährung für gesunde Zähne

Gesunde Zähne benötigen eine Kombination aus gesunder Nahrung und ausreichender Pflege. Die tägliche Mundhygiene darf weder am Morgen, noch am Abend vernachlässigt werden. Beschädigter Zahnschmelz lässt sich nur schwer reparieren. Haben sich Karies und Zahnstein aufgebaut, ist oft die Hilfe des Zahnahrtes der einzige Ausweg. Kommt es jedoch anschließend nicht zu einer Nahrungsumstellung und zum Einhalten einer guten Zahnpflegeroutine, hilft eine medizinische Behandlung nur kurzfristig.

Nicht nur Zucker führt dem Körper Kohlenhydrate zu. Auch stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln oder Weizen bringen das Gleichgewicht im Mundraum aus der Balance.

 

Foto: lily – stock.adobe.com
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