Branchenmeldungen 08.03.2017

Praxiskultur ganz anders

Praxiskultur ganz anders

Foto: © CompuGroup

„Das letzte Jahr war nicht schlecht – aber auch kein Knall im All“, sagt Dr. Stephan Ziegler, Zahnarzt, Visionär und Querdenker mit vielen Auszeichnungen, Initiator und Gründer der Zahnarztpraxis „KU64 – die Zahnspezialisten“ am Berliner Kudamm.

Ganz selbstverständlich lässt er den Begriff Employer Branding fallen und erklärt damit seine langfristig angelegte Strategie, sich mit seiner Praxis als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren, sich im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter von den Mitbewerbern abzuheben und um das bestehende Team an die Praxis zu binden. Dass es gelingt und die Mitarbeiter stolz darauf sind, im KU64 zu arbeiten, freut Dr. Ziegler: „Ohne sie wären unsere Praxis-Erfolge gar nicht möglich gewesen. Das Team hat wesentlich dazu beigetragen.“ Auch deshalb hält er den Blick auf die Praxis von außerhalb für notwendig. Es gehört zur Praxiskultur von KU64, große Mitarbeitermeetings als Teambildungsmaßnahme oft auch im Ausland durchzuführen, um aus der Ferne ein völlig anderes Bild von der Praxis und ihren Abläufen zu erhalten, neue Ideen entwickeln zu können und damit den Standort KU64 weiterhin zu stabilisieren: „Je weiter weg, umso besser. Optimal wäre ein mittelweit entfernter Fixstern, von dem z. B. Probleme viel kleiner aussehen und sich somit leichter lösen lassen.“

60.000 Patienten brauchen eine perfekte Betreuung

Ganz ohne Fixstern und trotzdem völlig problemlos durch die nachhaltige Unterstützung der Mitarbeiter von CGM Dentalsysteme, Jens Matthey, Ulrike Mohr sowie Maike Fürchtenicht, verlief Anfang Dezember 2016 die Umstellung von CGM Z1 auf CGM Z1.PRO. Eine Mammutaufgabe, denn seit der Gründung 2005 betreut KU64 mit aktuell 110 Mitarbeitern weit über 60.000 Patienten.

Marcel Baer, IT- und Technik-Chef im KU64 sowie Inhaber der Service-Firma TechnikDoc-IT, bestätigt: „Nach vorherigen Testläufen auf einem gespiegelten Testserver mit einer KU64-Patientendatenbank war die nachts durchgeführte technische Umstellung inklusive Remote-Installation an allen Rechnern innerhalb von drei Stunden abgeschlossen. Das Programm war am nächsten Morgen voll einsatzfähig und arbeitet seit nunmehr zwei Monaten ohne Probleme. Seine Empfehlung: „Für mich ist das Upgrade auf CGM Z1.PRO vergleichbar einfach wie ein Z1-Update. Dennoch rate ich dazu, vor der Umstellung ein Backup durchzuführen und das neue Programm von allen durchtesten zu lassen, die sowohl die Hard- als auch die Software der Praxis verwalten. Am besten ist es aber, die Umstellung gemeinsam mit CGM Dentalsysteme vorzunehmen und das Praxisteam gut darauf vorzubereiten.“ 

Über die praktische Anwendung von CGM Z1.PRO sagt Sandra Müller, ZMV im KU64 und verantwortlich für die Abrechnung von Plänen, die Planung der Kostenangebote und die Anwendungsschulungen: „Da ich seit 2005 mit Z1 arbeite, kenne ich das Programm in- und auswendig. Die Umstellung auf CGM Z1.PRO war deshalb überhaupt nicht schwierig – mit einer Ausnahme: Ich bin ein visuell geprägter Mensch und musste mich erst an die neue Oberfläche gewöhnen.“ Das ging schnell und heute schätzt die junge Frau vor allem die Zuverlässigkeit von CGM Z1.PRO und dass „ich nur die Programme auf dem Bildschirm habe, mit denen ich ständig arbeite“. Als große Vorteile wertet sie z. B.  „dass sich in den HKPs die Fenster deutlich vergrößern und verschieben lassen und ich bei geöffneter Patientenakte gleichzeitig den Plan schreiben kann.“ Das spart – wie viele andere CGM Z1.PRO-Funktionen – eine ganze Menge Zeit. Obwohl sie jetzt mit der Optik vertraut ist, will Sarah Müller das Schulungsangebot von CGM Dentalsysteme nutzen, um künftig, wie sie betont, „auch bei CGM Z1.PRO alle Feinheiten und Tricks zu beherrschen.“ 

Sich immer wieder neu erfinden

Und was sagt der KU64-Chef zu CGM Z1.PRO? „Ich verlasse mich auf unser zahnärztliches und unser Assistenz-Team ebenso wie auf die Verwaltung und unseren IT-Spezialisten – alle sind hoch zufrieden.“ Ebenfalls sehr zufrieden ist Dr. Ziegler mit der Entwicklung der Kinderzahnarztpraxis. „Die werden wir völlig neu erfinden, ihr wesentlich mehr Platz einräumen und im September gemeinsam mit der Kieferorthopädie in die neue vierte Etage verlegen.“ Mit ihr wird die Praxis noch einmal um 800 qm erweitert, wovon dann auch die Zahntechnik und die Verwaltung profitieren. „Ihre Räume werden vergrößert und wie IT-Firmen oder Start-up-Unternehmen gestaltet: großzügig und mit klarer Durchsicht.“

Darüber hinaus entwickelt Dr. Ziegler ein weiteres Projekt: KU64 wird in Potsdam eine erste Satellitenpraxis eröffnen. Im Herbst 2017 soll KU64 POTSDAM (Arbeitstitel) eröffnen und wird auch dort mit Z1.PRO arbeiten. „Wir vertrauen auf die multiplen Lösungen von CGM Dentalsysteme. Für Partnerpraxen erleichtern sie die Expansion und tragen zum Erfolg der Praxis bei.“

Zunächst plant er jedoch sein wichtigstes Charity-Projekt: „Mit einem zehnköpfigen Team und ausgestattet mit zahnärztlichem Equipment sowie Mundhygiene-Artikeln fliegen wir im Januar nach Südafrika und behandeln dort bereits zum siebten Mal alle Kinder einer Schule in Paternoster, einem kleinen Ort ca. 150 Kilometer von Kapstadt entfernt.“

Intensiv arbeiten und intensiv Freizeit genießen

„Streng freiwillig“ nennt Querdenker Ziegler übrigens das von ihm entwickelte Schichtsystem, mit dem KU64 es schafft, sieben Tage pro Woche und täglich 12 bzw. 10 Stunden für die Patienten da zu sein. „Wir haben eine Wochenanfangsschicht Montag bis Donnerstag und eine Wochenendschicht Freitag bis Sonntag. An beide schließt sich jeweils eine freie Woche an. Damit kommt jeder, der mein Prinzip ‚intensiv arbeiten und intensiv Freizeit genießen‘ mittragen will, auf rund 30 freie Wochen im Jahr.“ Eine Alternative für alle, die etwas kürzer treten wollen, ist es im Tageswechsel von 8 bis 18 bzw. von 10 bis 20 Uhr zu arbeiten. „Ein 10- oder 12-Stunden-Tag geht nur mit einer regenerativen Mittagspause. Deshalb haben wir unseren Praxis-Koch, der täglich frische Salate und ein leckeres Dreigang-Menü zubereitet. Trotzdem ist man abends richtig geschafft, aber auch stolz darauf, was man alles geschafft hat.“ 

Quelle: CompuGroup

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