Anzeige
Branchenmeldungen 28.09.2020

Schweizer empört: Praxen berechnen auch Masken extra

Schweizer empört: Praxen berechnen auch Masken extra

Die im Zuge der Corona-Pandemie eingeführten strengen Hygienemassnahmen haben mit Sicherheit die ein oder andere Branche vor neue Herausforderungen gestellt. Doch Zahnarztpraxen? Patienten fühlen sich zum Narren gehalten.

Schliesslich würden in Zahnarztpraxen doch schon immer höchste Hygienestandards gelten – Handschuhe und Mundschutz beispielsweise sind fester Bestandteil der Arbeitskleidung. Umso grösser der Frust aufseiten der Patienten, wenn ihnen plötzlich Extrakosten für Hygienematerialien in Rechnung gestellt werden. Einige Schweizer berichten von Praxen, die FFP-Masken als gesonderten Posten anführen. Zwei Masken für je 1,5 Franken sollten Patienten für ihre Behandlung bezahlen, wie nau.ch schreibt. Die Stiftung für Konsumentenschutz rät dazu, sich bei den entsprechenden Praxen zu beschweren.

Dabei ist dieses Vorgehen keinesfalls unzulässig. Seit 2018 ist die «Grundtaxe für Arbeitsplatzdesinfektion» Teil des Zahnarzttarifs. Doch bis zum Coronavirus schienen Zahnarztpraxen davon kaum Gebrauch gemacht zu haben.

Die SSO bestätigt, dass Aufwand und Umfang zur Einhaltung der Hygienemassnahmen durchaus zugenommen haben. Unter anderem seien vor Corona in Praxen einfache Hygienemasken verwendet worden, heute sind es FFP 2-Masken, die im Einkauf deutlich teurer sind.

Foto Teaserbild:  AnnaStills – stock.adobe.com

Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige