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Branchenmeldungen 11.11.2020

So wählen Eltern den passenden Kinderzahnarzt aus

So wählen Eltern den passenden Kinderzahnarzt aus

Nur das Beste für mein Kind – das gilt natürlich auch bei der Wahl des richtigen Zahnarztes. Doch welches Kriterium ist dabei eigentlich das entscheidende? Dieser Frage sind Forscher der Universität Greifswald nachgegangen.

Eine deutschlandweite Umfrage unter Eltern brachte aufschlussreiche Ergebnisse zutage. Wie in vielen anderen Bereichen des Lebens auch, setzen die meisten Eltern auf Empfehlungen aus dem privaten Umfeld. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass ihnen Empfehlungen von Freunden, Verwandten und Bekannten „sehr wichtig“ seien, für weitere 20 Prozent sei dies „wichtig“. Für immerhin die Hälfte der Eltern spielte auch die Meinung des eigenen Zahnarztes bei der Entscheidung eine Rolle. Zeitschriften oder das Internetportale werden hingegen eher selten zurate gezogen.

Ist der Name eines potenziellen Kinderzahnarztes gefallen, beginnt die Recherche, um mehr über ihn und seine Qualifikation zu erfahren. Hier steuern rund 70 Prozent der Eltern die Website der Praxis an, deren Facebookseiten hingegen scheinen irrelevant. Neun von zehn Eltern ist bei einem Zahnarzt der Kinderzahnheilkunde dessen Zusatzqualifikationen und Behandlungsangebot besonders wichtig. Während Geschlecht, Alter und Erscheinungsbild bei der Wahl nebensächlich sind, fließen Öffnungszeiten und Praxisort hingegen in die Entscheidung mit ein.

Für die Studie, welche im European Journal of Paediatric Dentistry erschienen ist, hatten die Wissenschaftler Fragebögen an verschiedene Kinderzahnarztpraxen gesandt. 89 Bögen aus 54 verschiedenen Praxen wurden vor dem ersten Kontakt mit dem Zahnarzt (als Prämisse) ausgefüllt. In gut 93 Prozent der Fälle waren es die Mütter – sie scheinen die Wahl des Zahnarztes für ihre Kinder zu treffen.

Foto Teaserbild: zinkevych – stock.adobe.com

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