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Branchenmeldungen 12.08.2011

Trends erkennen und sich weiterbilden

Trends erkennen und sich weiterbilden

Module Piezochirurgie und bildgebende Verfahren

Neue Diagnose- und Behandlungsmethoden eröffnen Chancen für die Zahnarztpraxis: Wer als Erster in seinem Umfeld Trends aufgreift, schafft sich einen Marktvorteil. Doch welche Neuerungen haben Potential, wie einsteigen? Ein Blick in das Fortbildungsprogramm der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie (DGZI) ist aufschlussreich: Die Weiterbildungsexperten haben die Felder „Piezochirurgie“ sowie „Bildgebende Verfahren“ als Module in das Curriculum Implantologie aufgenommen – eine spannende Option für alle Zahnärzte, die künftig neue diagnostische Möglichkeiten ausschöpfen und chirurgisch minimalinvasiv arbeiten möchten.

Das Curriculum Implantologie der DGZI setzt seit über einem Jahrzehnt den Goldstandard implantologischer Weiterbildungen. Kontinuierlich hat die DGZI neue Module in ihr Curriculum aufgenommen. Was viele vielleicht nicht wissen: Die Module können einzeln belegt werden – so auch die Intensivwochenenden zu den „Bildgebenden Verfahren“ und der „Piezochirurgie“.

Ersteres führt in die bildgebenden Verfahren in der Zahnheilkunde und speziell in der Implantologie ein. Zunächst werden Entschei­dungskritereien dafür aufgestellt, in welchen Fällen ein CT oder DVT in die Diagnose einbezogen werden sollte. Die Teilnehmer lernen, wie ein DVT aufgenommen und Primär- sowie Sekundärrekonstruk­tionen erstellt werden. Neben der Diagnostik beleuchten die Refe­renten auch alle weitergehenden Möglichkeiten der Verwendung digitaler Daten, wie etwa zur Planung von Versorgungen oder für das navigierte Implantieren. Abschließend führen die Kursteilnehmer eine „virtuelle Implantation“ mit einer bewährten Software durch.

Dr. Rainer Valentin, Vorstandmitglied der DGZI, empfiehlt Zahnärzten, die ambitioniert chirurgisch arbeiten möchten, das Modul Piezochirurgie: „Weil es sich um eine relativ neue Technik handelt, mit der man mikroinvasiv arbeiteten kann und die ein weites Anwendungsfeld eröffnet“. Gerade die Bearbeitung von kritischen Strukturen gehe so sicherer und weniger invasiv vonstatten. Im Modul Piezochirurgie erlernen die Teilnehmer verschiedene klinische Anwendungen, wie etwa Nervtranspositionen, Bone Splitting und Sinuslift. Wie alle Module des Curriculums Implantologie zeichnet sich auch dieses durch einen hohen Hands-on-Anteil aus.

Die Module finden bundesweit statt – daher hat der Zahnarzt die Chance, einen Veranstaltungsort in Wohnortnähe zu wählen. Interessierte können unter www.dgzi.de das Weiterbildungs­programm der DGZI einsehen und sich dort direkt anmelden. Weitere Auskünfte gibt die DGZI-Geschäftsstelle:

Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V.

Feldstr. 80.

40479 Düsseldorf

Tel.:  0211-16970-77

Fax:  0211-16970-66

Tel. 0800-DGZITEL (0800-33494835)

sekretariat@dgzi-info.de

Foto: © Shutterstock.com
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