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Branchenmeldungen 06.07.2018

Zahnarzt erhält nach Zug auch Berufsverbot in Zürich und Aargau

Zahnarzt erhält nach Zug auch Berufsverbot in Zürich und Aargau

Bekannt geworden ist ein Schweizer Zahnarzt mit seiner Praxis im Zuger Bahnhof vor einigen Jahren durch unzählige Beschwerden. Nachdem ihm der Kanton Zug seine Berufsausübungsbewilligung entzog, folgen nun die Kantone Zürich und Aargau.

Mehr als zehn Jahre lang hatte der Zahnarzt im Bahnhof Zug Patienten behandelt – angesichts der vielen Beschwerden wiederholt nicht fachgerecht. Die Häufung der Pfuschvorwürfe veranlasste die Gesundheitsdirektion 2016 schliesslich dazu, ihm ein Berufsverbot für den Kanton zu erteilen.

Aus der Zahnmedizin zurückziehen wollte sich der Zahnarzt jedoch nicht. So praktizierte er in seiner Privatpraxis in Turbenthal im Kanton Zürich weiter. Doch auch damit ist jetzt Schluss, wie zentralplus.ch berichtet. Durch den Dialog mit der Gesundheitsdirektion Zug hatten Zürich und Aargau Kenntnis von dem Berufsverbot genommen – und entzogen ihm ebenfalls aus Mangel an Vertrauen die Berufsbewilligung.

In dem 5'000 Seelendorf Turbenthal war das Vertrauen in den Zahnarzt schon seit Längerem angeknackst. Die Primarschule sowie das Sozialamt hatten bereits zuvor die Kooperation mit dem Zahnarzt eingestellt.

Foto: Gina Sanders – stock.adobe.com
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