Anzeige
Branchenmeldungen 07.09.2020

Zu viel Nacktheit: Aufruhr nach Wiener „Praxis-Poolparty“

Zu viel Nacktheit: Aufruhr nach Wiener „Praxis-Poolparty“

Rechnung ohne Corona gemacht: Wenn eine witzig gemeinte PR-Aktion die strikten Hygienevorschriften über Board wirft, hagelt es nicht nur Applaus und Likes. Das musste kürzlich auch eine Wiener Zahnarztpraxis am eigenen Leib erfahren.

Das Praxisteam wollte sich lediglich in die Sommerpause verabschieden. Statt einer lieblos-langweiligen Nachricht hatte sich die Zahnärztin etwas Besonderes ausgedacht: ein sommerliches Fotoshooting. Badeoutfit, Planschbecken und Flamingo-Schwimmtier – alles war perfekt arrangiert. Im Nu verwandelte sich die Zahnarztpraxis in eine Poolparty.

Das zehnköpfige Team poste dicht an dicht, nackte Haut soweit das Auge reicht – und leider auch im Mund-Nasen-Bereich. Da dauerte es natürlich nicht lange, dass sich ob der fehlenden AHA-Regeln Kritiker zu Wort meldeten. Die Kommentare auf Facebook reichten von „sexistisch“, „geschmacklos“ bis hin zu Therorien, dass die Mitarbeiter zum Shooting gezwungen wurden.

Es habe sich um eine freiwillige Teambuilding-Maßnahme gehandelt, widerspricht die für solche Aktionen bereits bekannte Zahnärztin auf kurier.at. Zudem seien alle Mitarbeiter negativ auf das Coronavirus getestet worden.

Einige Fotos des Bikinishootings hat die Zahnärztin auf Facebook gepostet.

Foto Teaserbild: Sergey – stock.adobe.com

Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige