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Wissenschaft und Forschung 17.03.2017

Autismus: Milchzähne könnten Informationen für Auslöser liefern

Autismus: Milchzähne könnten Informationen für Auslöser liefern

Eine neue Studie will jetzt mithilfe von Milchzähnen herausfinden, ob bestimmte Chemikalien, mit denen Babys bereits im Mutterleib in Kontakt kommen, Auslöser für Autismus sein könnten. Dazu wollen Forscher in den kommenden Jahren mehr als 1.700 Kinder untersuchen.

Besonderes Augenmerk wird dabei auf Teilnehmer gelegt, die bereits ältere Geschwister mit Autismus haben. Da bei ihnen ein erhöhtes Risiko für die Krankheit besteht, erhoffen sich die Wissenschaftler um Studienleiter Craig Newschaffer von der Drexel University in Philadelphia genauere Informationen, ob Umwelteinflüsse die Entwicklung der Krankheit begünstigen. Dabei sollen die ausgefallenen Milchzähne auf Spuren unterschiedlicher Chemikalien untersucht werden, mit denen der Fötus noch vor der Geburt in Berührung gekommen ist. Genauer betrachtet werden unter anderem Pflanzenschutzmittel und verschiedene Weichmacher. Diese Analyse soll zukünftig für ein besseres Verständnis sorgen, wie sich Autismus verhindern lässt.

Quelle: drexel.edu

Foto: © Anne Katrin Figge – fotolia.com
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