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Wissenschaft und Forschung 09.03.2018

Schützt mit Fluorid versetztes Leitungswasser vor Karies?

Schützt mit Fluorid versetztes Leitungswasser vor Karies?

Wie wichtig das Trinken von Leitungswasser für Kinder ist, haben Forscher kürzlich in einer Studie herausgefunden. So hatten über die Hälfte der Kinder, die kein Leitungswasser trinken, bereits Karies.

In den USA wird Leitungswasser mit Fluorid versetzt, um die Bevölkerung zuverlässig vor Karies zu schützen. Wie wirksam diese Methode ist, haben jetzt Forscher der University of North Carolina at Chapel Hill mithilfe einer Studie, die im American Journal of Preventive Medicine veröffentlicht wurde, bewiesen.

Für ihre Untersuchung nutzten die Wissenschaftler Daten von knapp 16.000 Kindern aus der National Health and Nutrition Examination Survey. 15 Prozent der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zwischen zwei und 15 Jahren gaben an, kein Leitungswasser zu trinken. Von diesen 15 Prozent hatten über 55 Prozent Karies.

Mit der Studie legen die Forscher die Wichtigkeit der Fluoridierung von Trinkwasser dar, um Menschen flächendeckend mit dieser wirksamen Kariesprävention zu erreichen, da sie sowohl einkommensschwachen Bürgern als auch solchen, die nur eingeschränkt Zugang zu zahnärztlichen Behandlungen haben, zugute kommt.

Foto: Dmitry Naumov – stock.adobe.com
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