Personalmanagement 13.09.2021

In nur 4 Schritten zu zufriedenen Praxismitarbeitern

In nur 4 Schritten zu zufriedenen Praxismitarbeitern

Foto: stock.adobe.com – Robert Kneschke

Unzufriedenes Personal arbeitet nicht nur nachweislich weniger produktiv, sondern ist auch eher gewillt, den Arbeitsplatz zu wechseln, sobald sich die Möglichkeit dazu bietet. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es für Zahnärzt:innen essenziell, für einen attraktiven Arbeitsplatz zu sorgen. Mithilfe der folgenden Tipps steigert man die Zufriedenheit und das Engagement der Mitarbeiter:innen und schafft es, die Fluktuation in der Praxis möglichst gering zu halten. Zum Thema steht außerdem ein kostenloses Whitepaper zur verfügung.

1. Mitarbeiter:innen anonym befragen

Unzufriedenheit beseitigen oder Ideen der Mitarbeiter:innen zur Verbesserung der Praxis verwirklichen kann man nur, wenn diese einem auch bekannt sind. Doch viele Angestellte trauen sich im direkten Gespräch mit dem Chef nicht, ihre ehrliche Meinung zu äußern, weil sie fürchten, die Kritik könnte missverstanden oder ihnen verübelt werden. Machen Sie ihrem Team deshalb klar, dass konstruktive Kritik sehr willkommen ist, um den Arbeitsplatz für alle attraktiver zu gestalten. Setzen Sie dabei auf die Möglichkeit, anonym Feedback geben zu können, etwa in Form eines Kummerkastens. Das erhöht die Chance, aufrichtige Rückmeldung zu erhalten. Ebenfalls empfehlenswert ist das Durchführen einer Mitarbeiterbefragung. Einerseits lässt sich dadurch erfassen, wie hoch die Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist, andererseits wird sofort ersichtlich, wo noch Verbesserungspotential besteht. Die Durchführung lässt sich mit einem strukturierten Fragebogen schnell und einfach erledigen. Auf diese Weise zeigt man seinen Team-Mitgliedern, dass ihre Meinung wichtig ist und man um ihr Wohlergehen besorgt ist.

2. Attraktive Mehrwerte für Angestellten schaffen

Wenn Sie ihr Team dauerhaft an sich binden und gleichzeitig attraktiver für potenzielle Bewerber:innen werden möchten, sollten Sie auf positive Anreize für die Anstellung in ihrer Praxis setzen. Dazu zählt eine flexible Arbeitszeitgestaltung ebenso wie die Förderung der beruflichen Qualifikation und damit verbundene Aufstiegsmöglichkeiten. Als Beispiel hierfür lassen sich etwa Fortbildungen im Bereich der zahnärztlichen Abrechnung anführen. Aber auch moderne digitale Systeme wie z. B. Software für die Material- und Lagerverwaltung haben einen Mehrwert für Arbeitnehmer:innen, da sie Arbeitsabläufe vereinfachen und angenehmer gestalten. >> Hier erfahren Sie mehr dazu, weshalb ein digitales Materialwirtschaftssystem Sie zu einem attraktiveren Arbeitgeber macht. 

3. Als Motivator voran gehen

Führungspersönlichkeiten, die ihre Mitarbeiter:innen inspirieren und deren Motivation fördern, tragen dazu bei, dass diese Leistungen erbringen, die über ihren eigenen Erwartungen liegen (Bass, 1999). Das fördert nicht nur die Selbstwirksamkeit, sondern führt auch dazu, dass die emotionale Bindung zum Arbeitgeber erhöht wird. Achten Sie deshalb darauf, stets als positives Beispiel voranzugehen.

4. Für gute Stimmung im Team sorgen

Wer sich mit seinen Kolleg:innen gut versteht und gerne mit ihnen zusammenarbeitet, kommt mit Freude zur Arbeit. Das bestätigen auch Studienergebnisse: Die tägliche Unterstützung leistet einen enormen Beitrag zur Arbeitszufriedenheit und hat darüber hinaus sogar positive Effekte auf die psychische Gesundheit (Simbula, 2010). An Tagen, an denen sich Mitarbeiter:innen unterstützt fühlen, kommen sie deutlich besser mit den Anforderungen im Job zurecht. Treten Zeitdruck oder andere negative Vorfälle auf, werden diese Ereignisse eher als Herausforderung anstatt als Belastung interpretiert (Bakker, 2014).

Deshalb ist es wichtig, bei Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung den Teambuilding-Gedanken nicht zu vernachlässigen. Zeigen Sie ihren Angestellten ihre Wertschätzung für ihre Arbeit in der Praxis durch ein gemeinsames Abendessen oder einen Ausflug in den Kletterpark. Denn zusammen Ziele zu erreichen fördert die kollegiale Bindung und hebt die Stimmung im Team.

Quelle: Wawibox

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