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Statements 25.03.2017

Solea: Die nächste Stufe in der Laserzahnmedizin

Solea: Die nächste Stufe in der Laserzahnmedizin

Herkömmliche CO2-Laser, seit Jahrzehnten als „Laser der Chirurgen“ apostrophiert, eignen sich absolut nur zur Weichgewebeanwendung im chirurgischen Bereich. Bestenfalls ist hiermit eine direkte Pulpenüberkappung zur Hämostase am Zahn möglich.

Als Dr. Hubert Stieve hörte, dass es einen neuen CO2-Laser gäbe, der viel mehr kann, wollte er nur müde abwinken. Bei Lasern kommt es immer auf die Gewebeinteraktion mit der vorgegebenen Wellenlänge an. Steht plötzlich durch wissenschaftliche Untersuchungen eine auf Hydroxylapatit optimierte Wellenlänge zur Verfügung, tun sich erstaunliche Möglichkeiten auf.

Der neue CO2-Laser Solea auf Basis des Sauerstoff-18 Isotop arbeitet durch Verschiebung der Wellenlänge von 10.600nm auf 9.300nm mit fast maximaler Absorption im Hydroxylapatit, also in Schmelz-, Dentin- und Knochen. Dies schließt jegliche Karbonisation aus, was bei anderen CO2-Lasern im Hartgewebe sofort passierte. Die äußerst gute Absorption in Wasser macht diese Wellenlänge aber gleichzeitig ideal zum Einsatz im Weichgewebe. Ein Beispiel ist die Entfernung von subgingivaler Zahnhalskaries. Die konventionelle Methode führt zu gingivaler Blutung, einem erschwerten Trockenlegen und vermutlich einem ästhetisch unbefriedigenden Ergebnis. Mit Solea kann gezielt und ohne Anästhesie Karies in Hartgewebe entfernt und gleichzeitig im Weichgewebe eine dezente, blutungsfreie Gingivektomie durchgeführt werden.

Die Laserimpulse des SOLEA haben überdies die erstaunliche Eigenschaft, nach kurzer Bestrahlungszeit von 15 bis 20 Sekunden die Zahnpulpa für etwa 15 Minuten ausreichend tief zu anästhesieren. Mit den Fähigkeiten, bis auf wenige Ausnahmen schmerzlos Zahnhartsubstanz zu bearbeiten und Gingiva zu korrigieren, erschafft der Solea ungeahnte Möglichkeiten in der konservierenden Therapie. Ohne „Spritze“ und ohne Schmerzen lassen sich Füllungen in mehreren Quadranten in einer Behandlungssitzung erledigen. Wartezeiten auf ausreichende Anästhesietiefe bzw. sukzessive Anästhesie der Quadranten entfallen vollständig.

Foto: Dental Tribune
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