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Branchenmeldungen 03.06.2014

FVDZ Bayern: Überwältigendes Votum für das Team um Berger

FVDZ Bayern: Überwältigendes Votum für das Team um Berger

Volle Unterstützung erteilte die Landesversammlung des FVDZ Bayern ihrem Vorstandsteam um Christian Berger, Dr. Thomas Sommerer und Dr. Herbert Bruckbauer. Die zweitägige Veranstaltung im Münchner Zahnärztehaus zeigte, dass der Verband den sach-  und dialogorientierten Kurs, den der „alte“ und neue Landesvorsitzende seit zwei Jahren fährt, vollumfänglich mitträgt. Der Landesvorstand wurde mit überwältigendem Votum wiedergewählt.
 
Die Delegierten aus allen bayerischen Bezirken und München tagten in diesem Jahr im Zahnärztehaus in München. Fast sämtliche Anträge des Landesvorstands wurden einstimmig verabschiedet, darunter das Bekenntnis zur Freiberuflichkeit als Garant einer qualitätsorientierten Patientenversorgung und zum Erhalt des dualen Krankenversicherungssystems. Im Leitantrag erwartet der FVDZ Bayern, dass Bundesregierung und Europäische Kommission allen Bestrebungen entgegentreten, die Freien Berufe für vermeintlich mehr Markt zu opfern.
 
Weitere Beschlüsse betreffen die Streichung von § 12 GOZ und Anpassung des GOZ-Punktwertes, die Entbürokratisierung der Kostenerstattung in der GKV, das Nein zur Substitution zahnärztlicher Leistungen durch Dritte, den Dialog zwischen KZBV/BZÄK und FVDZ bei der Nachwuchsförderung. An die bayerische KZV gerichtet ist die Forderung, Rationalisierungseffekte durch Kosteneinsparungen an die Vertragszahnärzte in Form eines verminderten Verwaltungskostenbeitrages weiterzureichen. Dazu passend der einstimmige Beschluss, eine Befragung aller niedergelassenen Zahnärzte/innen in Bayern zum Wohnbauprojekt der KZVB durchzuführen.
 
In einer sieben Punkte umfassenden Resolution wird die Bundesregierung u.a. dazu aufgefordert Reformen einzuleiten, um ein offenes, freies Versicherungssystem mit Wahlfreiheit für alle Bürger zwischen PKV und GKV zu schaffen, die Budgetierung, Wirtschaftlichkeitsprüfung und Degressionsregelung aufzuheben, Bürokratie in den Praxen abzubauen, die freie Arztwahl und Arzt-Patientenbeziehung zu garantieren und den umfassenden Schutz aller Gesundheitsdaten zu gewährleisten sowie gleichzeitig auf Speicherung und Auswertung von Patienten- und Behandlungsdaten auf Systemen außerhalb der Praxen zu verzichten.
 
In seinem Rechenschaftsbericht hatte sich der Landesvorsitzende Christian Berger auf die für ihn wichtigen Eckpfeiler seiner Arbeit berufen: „Um Ziele erkennen zu können, brauche ich den Austausch mit allen Kollegen und Mitwirkenden – ob sie meine Meinung teilen oder nicht!“ Er sei stolz darauf, dass es mit dem Team gelungen sei, die Debatten/Individualität im Landesverband zu kanalisieren und sich damit auf die Sacharbeit zu konzentrieren. Konkretes Ergebnis dieser Politik ist der Zuwachs bei den Mitgliederzahlen gerade bei jungen Zahnärzten. Der FVDZ Bayern stellt mit über 2.500 Mitgliedern wieder den größten Landesverband innerhalb des FVDZ.
 
An Tag zwei bestätigte die Landesversammlung Politik und damit Kurs des FVDZ Bayern für die nächsten zwei Jahre mit überwältigendem Ergebnis:

Landesvorsitzender  

  • Christian Berger, Kempten (Schwaben)

Stellvertreter

  • Dr. Thomas Sommerer, Marktredwitz (Oberfranken)

Stellvertreter

  • Dr. Herbert Bruckbauer, Neufahrn (Oberbayern)

Beisitzer

  • Dr. Manfred Albrecht, Schillingsfürst (Mittelfranken), Dr. Ingo Lang, Schwandorf (Oberpfalz), Dr. Jürgen Welsch, Hofheim (Unterfranken), Dr. Jens Kober aus München und neu im Vorstand Dr. Reiner Zajitschek aus Döhlau (Oberfranken)

Quelle: FVDZ Bayern

Foto: © FVDZ
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