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Branchenmeldungen 08.05.2017

Mundhygiene in Hamburg: Prophylaxe von Theorie bis Praxis

Lisa Schmalz
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Mundhygiene in Hamburg: Prophylaxe von Theorie bis Praxis

Unweit der Reeperbahn und mit Blick auf den Hamburger Hafen fand am ersten Maiwochenende unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Stefan Zimmer der MUNDHYGIENETAG erstmalig in Hamburg statt. Nach den Erfolgen der Veranstaltungsreihe in den letzten drei Jahren in Düsseldorf, Wiesbaden, Berlin, Marburg und München konnten in der Hansestadt weit über 200 Zahnärzte, DHs und Prophylaxeassistentinnen begeistert werden, ihr Wissen in Vorträgen, Weiterbildungen und einer umfangreichen Industrieausstellung im Bereich der häuslichen Mundhygiene upzudaten.

Kaum ein Bereich der Zahnmedizin ist kontinuierlich mit so vielen Neuerungen konfrontiert wie die häusliche Mundhygiene. Zahnpasten und Zahnbürsten mit neuen Wirkversprechen, neuartige Hilfsmittel für die Reinigung der Interdentalräume, Empfehlungen für Risikopatienten und die stete Diskussion um den Sinn oder Unsinn von Mundduschen. Wer soll da noch den Überblick behalten? Der Patient als Verbraucher kann das definitiv nicht leisten und ist daher auf die kompetente Beratung von Zahnärzten und Fachpersonal angewiesen. Den aktuellen Stand des Wissens vermitteln hierfür die MUNDHYGIENETAGE 2017.

Eröffnet wurde das wissenschaftliche Programm des Hauptkongresses am Samstag von Prof. Dr. Stefan Zimmer mit gleich zwei Vorträgen, in welchen er zunächst über Elektrozahnbürsten und anschließend zur Zahnpasta als Allzweckwaffe in der oralen Prävention sprach.

Auch die weiteren Referenten gaben mit ihren Vorträgen einen Überblick über das breite Spektrum der häuslichen Prophylaxe. Ebenfalls zwei Vorträge hielt Priv.-Doz. Dr. Gregor Petersilka. Zunächst widmete er sich den Zusammenhängen zwischen Mundhygiene und Parodontitis, als letzter Referent des Tages setzte er sich zudem mit supra- und subgingivaler Irrigation und der Leistung von Mundduschen auseinander.

Darüber hinaus erfuhren die Teilnehmer von Priv.-Doz. Dr. Mozhgan Bizhang, wo die Zahnbürste nicht ausreicht und besondere Hilfsmittel für Interdentalraum- und Zungenpflege notwendig sind, sowie von Prof. Dr. Nicole B. Arweiler, die häusliche Prophylaxe welchen Risikopatienten zu empfehlen ist. Die Vortragsreihe wurde abgerundet durch Prof. Dr. Thorsten M. Auschill, welcher über die Infiltrationstherapie zur Behandlung fluorotischer Veränderungen sprach.

Die parallel bzw. als Pre-Congress laufenden Seminare zu den Themen Hygiene und Qualitätsmanagement boten eine vom eigentlichen Thema des Hauptkongresses abweichende zusätzliche Fortbildungsoption. Im Seminar von Christoph Jäger erfolgte die Ausbildung zur zertifizierten Qualitätsmanagement-Beauftragten (QMB). Im 20-Stunden-Kurs von Iris Wälter-Bergob wurden die Teilnehmer als Hygienebeauftragte weitergebildet und qualifiziert, durch den Einsatz des DIOS HygieneMobils als Highlight war eine besonders praxisnahe Ausbildung möglich.

Die Pausen zwischen den Vorträgen wurden von den Besuchern intensiv genutzt, um sich mit den Teilnehmern der anderen Kongresse rege auszutauschen oder die Industrieausstellung zu besuchen und über die neuesten Produkte zu informieren.

Der nächste MUNDHYGIENETAG 2017 findet am 29. und 30. September in Berlin statt.

Informationen:

OEMUS MEDIA AG
Holbeinstraße 29
04229 Leipzig
Tel.: 0341 48474-308
Fax: 0341 48474-290
event@oemus-media.de
www.oemus.com
www.mundhygienetag.de

Foto: OEMUS MEDIA AG

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Acteon American Dental Systems
Bajohr Dampsoft I-Dent
Ivoclar Vivadent Schneider Dental TePE
   

 

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