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Branchenmeldungen 24.01.2019

Zufriedenheitscheck: Das frustriert (Zahn-)Mediziner am meisten

Zufriedenheitscheck: Das frustriert (Zahn-)Mediziner am meisten

(Zahn-)Arzt: Einfach nur ein Job oder Berufung? Eine aktuelle Umfrage von Medscape legt offen, wodurch deutsche Mediziner Zufriedenheit erlangen und was bei ihrer täglichen Arbeit die größten Frustrationsherde sind.

Wie sich herausstellte, sind mehr als die Hälfte der Befragten zufrieden, wenn sie das Gefühl haben, gute Arbeit geleistet zu haben. Jeder Fünfte gab zudem an, dass die Dankbarkeit der Patienten einen großen Teil dazu beitrage. Im Vergleich zu Frankreich, Großbritannien und den USA sind das verhältnismäßig wenig. Dort nimmt die Beziehung zum Patienten mit 24 bis 33 Prozent eine sehr viel größere Rolle ein. Der Aspekt, gutes Geld zu verdienen, trägt gerade mal bei acht Prozent der Befragten zur Zufriedenheit bei.

Die Annahme, dass im Zuge der zunehmenden Digitalisierung im Gesundheitswesen die Frustration unter den Medizinern steigt, konnte nicht bestätigt werden. Nur vier Prozent der Umfrageteilnehmer gaben die elektronische Patientenakte und EDV als Frustrationsquelle an. Die größten Probleme sehen Mediziner bei den unzähligen Richtlinien, mit denen sie sich bei der Abrechnung und Verwaltung herumschlagen müssen (44 Prozent). Den Franzosen scheint der Papierkram ebenso auf die Nerven zu gehen, wohingegen die Spanier der vielen unbezahlten Überstunden überdrüssig sind. Gedanken, verklagt zu werden, macht sich in Europa kaum einer.

An der Studie von Medscape nahmen 640 deutsche Mediziner teil. Für den internationalen Vergleich wurden in den USA, Frankreich, Spanien und Großbritannien jeweils rund 500 Ärzte befragt.

Foto: Aaron Amat – stock.adobe.com
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