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Businessnews 04.12.2019

Ein echtes Münchner Kindl: Zu Besuch bei VDW

Ein echtes Münchner Kindl: Zu Besuch bei VDW

Seit 150 Jahren ist der Endo-Hersteller VDW in München zu Hause: Nachdem über Jahrzehnte hinweg an verschiedenen, über ganz München verstreuten Standorten produziert wurde, bezog das Team um Geschäftsführerin Sonja Corinna Ludwig 1995 die heutige Zentrale im Süden der bayerischen Landeshauptstadt.

Hightech trifft traditionelle Handarbeit: Die Produktionsstätten

Ein Blick hinter die Kulissen der rund 3.000 Quadratmeter großen Produktionshallen zeigt: Neben modernster, hochautomatisierter Fertigungstechnik und Hochleistungsrobotern spielt auch traditionelle Handarbeit nach wie vor eine große Rolle. Denn nur so können kleinste Herstellungsfehler aufgespürt und Produkte den höchsten Qualitätsstandards gerecht werden.

Insgesamt sind über 110 Maschinen im Einsatz, von denen sogar 80 Prozent Sonderanfertigungen sind. Auch interessant: Bis zum fertigen Produkt sind in der Regel zehn Produktionsschritte nötig, wobei aus zwölf verschiedenen Stahlsorten über 800 verschiedene VDW-Instrumente entstehen. Im Ergebnis heißt das: Jährlich werden über 60 Millionen Endo-Produkte hergestellt und in die ganze Welt geliefert. Daran arbeiten die hundert Mitarbeiter Tag für Tag.

Eigenes Trainingszentrum am Firmensitz

Insgesamt knapp 800 Kurse und beinahe 15.000 geschulte Zahnärzte pro Jahr: Das sind die beeindruckenden Zahlen zum VDW-Fortbildungsprogramm. Beachtlich ist auch das eigene Schulungszentrum am Münchner Firmensitz – es ist seit 2004 stetig gewachsen und umfasst 22 Arbeitsplätze, die mit Mikroskopen und neuesten VDW-Geräten ausgestattet sind. Dazu gehört auch eine professionelle Präsentationstechnik mit einem Mikroskop für den Referenten, das eine Videoübertragung über den Beamer möglich macht. Oder ein digitales Röntgengerät im Nebenraum, mit dem die Teilnehmer ihre Schulungsergebnisse direkt kontrollieren und das Bild in den Schulungsraum übertragen können. Kurse mit namhaften Referenten und Endo-Spezialisten finden in der Münchner Zentrale beinahe wöchentlich statt – für Trainer, Zahnärzte, Studenten oder auch für eigene Mitarbeiter. Zudem sind Branchengesellschaften wie die DGET, APW und eazf gerne für eigene Veranstaltungen zu Gast.

Wohlfühlatmosphäre im Münchner Süden

Erst 1995 bezog VDW seinen heutigen Firmensitz am südlichen Stadtrand von München, wo sich Mitarbeiterbüros und Produktionsstätten des modernen Neubaus über drei Stockwerke erstrecken. Die Atmosphäre ist offen und familiär, mit einer Leidenschaft für Endodontie. Und dabei sind die Weichen auch weiterhin auf Wachstum gestellt – alleine in den letzten fünf Jahren ist VDW um 40 Prozent gewachsen. 2019 sind circa 200 Mitarbeiter aus 17 Nationen für die Endodontie im Einsatz – davon über ein Drittel sogar seit mehr als zehn Jahren. Highlight des Gebäudes, da sind sich alle einig, ist die geräumige Dachterrasse mit atemberaubendem Blick in die Berge. Sie wird nicht nur für gemeinsame Mittagspausen, sondern auch für kreative Meetings oder zum kollegialen Austausch genutzt. Bei gutem Wetter kann man aus diversen Blickwinkeln tatsächlich bis zu 150 Gipfel sehen.

Schaltzentrale für neue Ideen: Die R&D-Abteilung

VDW ist Vorreiter in Sachen Wurzelkanalbehandlung: Unter der Leitung von Dr. Sarah Poschenrieder treffen in der R&D-Abteilung 150 Jahre Know-how auf stetigen Innovationsgeist. Das erst kürzlich neu gestaltete sogenannte R&D-Colosseum dient dabei als technisches Büro, Entwicklungs- und Testraum. „Wir sind die Schaltzentrale für neue Ideen und Innovationen. Stillstand gibt es bei uns nicht“, so Poschenrieder. Viele bahnbrechende Innovationen nahmen so schon ihren Anfang: Vom weltweiten ISO-Standard-Farbencode bis hin zum revolutionären reziproken System. Absoluter VDW-Entwicklungsrekord: Bei der Feilenkompilation RECIPROC blue dauerte es nicht mal ein Jahr von der ersten Idee bis zum Prototypen. Zahlreiche Innovationspreise und der renommierte „iF Design Award“ für das Produktdesign von VDW.CONNECT Drive sprechen für die innovativen VDW-Produkte.

Join our ride: 150 Jahre VDW

Seit 2018 lenkt Sonja Corinna Ludwig als Director Global Sales und General Manager gemeinsam mit einem fünfköpfigen Leadership-Team die Geschäfte von VDW am Standort München. Das Werk erhielt erst kürzlich als eines von zwei Werken in Europa den „FM Global Award“ und wurde damit für die herausragende Arbeit an Prozessen und Maßnahmen zur Sicherheit und Risikominimierung ausgezeichnet. „Wir setzen in allen Bereichen auf höchste Standards – von der Produktion bis hin zur Vermarktung. Und vor allem agieren wir bei VDW als echtes Team. Jeder Mitarbeiter ist wertvoll und willkommen, seine Ideen einzubringen und letztendlich die Endodontie voranzutreiben“, sagt Ludwig. 2019 gibt es einen besonderen Grund zum Feiern: die 150-jährige Markengeschichte! Unter dem Motto „Join our ride“ wird gemeinsam mit Partnern, Kunden und Mitarbeitern gefeiert und positiv in die Zukunft geblickt.

Nachhaltig engagiert

Einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft leisten – ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung hat bei VDW seit jeher einen hohen Stellenwert. Mit seiner neuesten Initiative engagiert sich das Unternehmen aktiv für mehr biologische Artenvielfalt und übernimmt ethische Verantwortung. Seit diesem Frühjahr sind auf dem Dach des Münchner Firmengebäudes zwölf Bienenvölker mit je rund 30.000 Bienen beheimatet, die von einem professionellen Imker betreut werden. Kunden, Mitarbeiter, Schulungsteilnehmer und Co. dürfen sich schon jetzt auf den hauseigenen VDW-Honig freuen, den es dann natürlich auch zu probieren gibt.

Quelle: VDW

Foto: VDW

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