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Personalmanagement 11.01.2018

Befristung von Uni-Mitarbeitern: Eigene Regeln für Wissenschaftler

Befristung von Uni-Mitarbeitern: Eigene Regeln für Wissenschaftler

Für Wissenschaftler an Hochschulen gelten eigene Regeln, wenn es um die Befristung von Arbeitsverträgen geht. Denn dabei kommt das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) zum Einsatz. Für nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter von Universitäten und Fachhochschulen zählt dagegen das reguläre Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG), erklärt Vanessa Adam, Justiziarin für Hochschulrecht, in der Zeitschrift «Forschung & Lehre» (Ausgabe 1/2018). Grundlose Befristungen sind im zweiten Fall deshalb auf zwei Jahre begrenzt, so wie bei anderen Arbeitnehmern auch - und nicht auf zwölf wie bei Wissenschaftlern.

Außerdem sind Befristungen ohne Sachgrund nur möglich, wenn der Beschäftigte vorher noch keinen Vertrag mit dem Arbeitgeber hatte. Das ist in diesem Fall besonders wichtig: Denn Arbeitgeber für viele Hochschul-Angestellte ist nicht die Uni oder FH, sondern das Bundesland. So ist es etwa in Bayern: Wer dort schon einmal für eine Hochschule gearbeitet hat, kann später keinen grundlos befristeten Vertrag an einer anderen Hochschule schließen. Denn der Arbeitgeber ist in beiden Fällen der Freistaat. In Nordrhein-Westfalen zum Beispiel sind die Hochschulen dagegen selbst Arbeitgeber.

Quelle: dpa

Foto: zinkevych – stock.adobe.com
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