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Praxis

Fortschritt für die Knochenforschung

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Hochauflösendes Verfahren zur Nano-Computertomographie entwickelt Ein neuartiges Nano-Tomographieverfahren, das von einem Team aus Forschern der Technischen Universität München (TUM), des Paul Scherrer Instituts (PSI) und der ETH Zürich entwickelt wurde, erlaubt erstmals computertomographische Untersuchungen feinster Strukturen mit einer Auflösung im Nanometerbereich. Mit Hilfe der neuen Methode können etwa dreidimensionale Innenansichten fragiler Knochenstrukturen erstellt werden. Die ersten weiterlesen

Parodontose begünstigt die Verkalkung der Arterien

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Erneut hat eine wissenschaftliche Untersuchung Indizien dafür geliefert, dass Parodontose und Arterienverkalkung miteinander in Verbindung stehen. Bei einer Zwölf-Jahres-Studie mit rund 11000 Teilnehmern aus Schottland kam heraus, dass Menschen, die ihre Zähne seltener als zweimal täglich putzen, ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben, berichtet die "Apotheken Umschau". In einer Gruppe, die zweimal pro Tag zur Zahnbürste griff, starb ein Prozent an den Folgen von weiterlesen

Keramik-Ersatzknochen in wenigen Stunden herstellbar

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Mithilfe der Daten aus dem Computertomografen (CT) in wenigen Stunden einen Ersatzknochen aus Keramik herstellen – das ist keine Science-Fiction-Szene, sondern in Bremer Uni-Laboren nun bald möglich. Die Erfindung nennt sich „Rapid-Prototyping-Verfahren zur Herstellung keramischer Formkörper nach dem Gefriergelierverfahren“ oder kurz „Rapid Freeze Gelation“ (RFG). Mit dem Verfahren lassen sich in einer „RFG-Anlage“ dreidimensionale Strukturen direkt aus digitalen 3-D-Zeichnungen erzeugen. Am weiterlesen

Zwischen Knochenschwund und Herzinfarkt

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Kalzium schützt das Skelett, gefährdet aber die Blutgefäße Kalziumpräparate können, in größeren Mengen eingenommen, die Entstehung von Herzinfarkten und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung mehrerer Studien an insgesamt 12.000 Teilnehmern. Kalziumpräparate sollten deshalb zurückhaltender und nur nach ärztlicher Rücksprache eingenommen werden, rät die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM). Um Knochenabbau vorzubeugen, sei eine weiterlesen

Wasser mit Fluorid gegen Zahnschäden

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Kinder sollten mit Fluorid angereichertes Wasser trinken. Diese Empfehlung haben jetzt US-Wissenschaftler ausgesprochen. Ihren Studienergebnissen zufolge lässt sich mit Fluorid-Trinkwasser offenbar der Entstehung von Zahnschäden im Erwachsenenalter vorbeugen. Wie viel Fluorid ein Mensch bei der Geburt und im Kindesalter zu sich nimmt, hat demnach eine Auswirkung auf mögliche Zahnverluste nach dem 40. und 50. Lebensjahr. Dabei spiele es keine Rolle, wie viel Fluorid ein Mensch in seinen 20er weiterlesen

Studie: Parodontose-Behandlung senkt Frühgeburtsrisiko offenbar deutlich

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Eine erfolgreiche zahnmedizinische Sanierung hatte in einer US-amerikanischen Untersuchung einen deutlichen Effekt auf die Häufigkeit von Frühgeburten. Die Anzahl dieser Ereignisse konnte erheblich gesenkt werden, wenn die behandelten Frauen die Parodontose längerfristig überwinden konnten. Umgekehrt hatten frühere Studien gezeigt, dass Parodontose die Gefahr einer vorzeitigen Geburt erhöht. Hintergrund dieser Problematik ist die Annahme, dass Zahnfleischentzündungen bei Müttern zu einem weiterlesen

Wissenschaftler wollen Unterkieferknochenersatz aus Kunststoff entwickeln

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Wissenschaftler der Hochschule Merseburg und des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM aus Halle (Saale) wollen eine neue Kunststoffplatte für eine sichere Unterkieferrekonstruktion entwickeln, die stabil und flexibel wie der natürliche Kieferknochen ist. Mit dieser Idee überzeugten sie die Jury beim diesjährigen Innovationswettbewerb Medizintechnik des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. weiterlesen

Implantatverlust: Das System und die Prothetik spielen eine Rolle

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Das Verlustrisiko von Zahnimplantaten ist generell gering. Gleichwohl zeigt das Implantatregister, mit dessen Hilfe Zahnmediziner am Zentrum für Zahn-, Mund- und Kiefer-Heilkunde der Universität Tübingen seit 1975 die Geschichte von mehreren tausend Implantaten nachverfolgen, dass ältere Systeme ein etwas höheres Verlustrisiko haben als moderne Implantate. Eine Analyse von 1719 Implantaten, die über acht Jahre nachverfolgt wurden, zeigt aber auch die Bedeutung der prothetischen Konstruktion weiterlesen

Zusammenhang zwischen Amalgam und Alzheimer-Erkrankung?

Wissenschaft und Forschung 21.02.2011
Ein Forscherteam deutscher und amerikanischer Universitäten ist zu dem Schluss gekommen, dass Menschen mit Amalgamfüllungen ein höheres Risiko in sich tragen, an Alzheimer-Demenz zu erkranken, als andere. Grund dafür ist das giftige Quecksilber, das in den Organismus gerät und den Prozess des Zellenabsterbens beschleunigt, berichtet Dental Tribune Deutschland in ihrer Onlineausgabe. Die Diskussion um die Verwendung von Amalgam als Zahnfüllung gibt es in Deutschland seit geraumer Zeit. Während weiterlesen

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