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Branchenmeldungen 03.05.2017

Finanzcheck Praxiseröffnung: Hilfreiche Tipps zur Existenzgründung

Finanzcheck Praxiseröffnung: Hilfreiche Tipps zur Existenzgründung

Advertorial

Wichtigste Motivatoren für viele akademische Heilberufe sind beim Aufbruch in die Selbständigkeit finanzielle Unabhängigkeit, Freiraum bei der Gestaltung des Berufsalltags und die Verwirklichung eigener Ideen. Im gleichen Atemzug bringt die Praxisgründung eine hohe finanzielle und wirtschaftliche Herausforderung mit sich. Damit der Start in die Unternehmerschaft gelingt, ist ein Finanzcheck in der Planungsphase eine wichtige Voraussetzung, um alle Möglichkeiten der Finanzierung der eigenen Praxis optimal auszuschöpfen. Dabei wird gesagt, dass Zahnärzte Topverdiener sind, also lohnt sich ein Finanzcheck auf jeden Fall um sich ein gut laufendes Standbein aufzubauen.

Vor dem Start: Investitionsumfang erfassen

Eine Praxisgründung oder -übernahme erfordert teilweise erhebliche Investitionen. Auf den ersten Blick fallen die Aufwendungen für medizintechnische Geräte oder der Praxiseinrichtung ins Auge. Mit einem Finanzcheck stellt der angehende selbständige Arzt schneller fest, dass viele Themen und Bereiche bedacht werden wollen:

  • Modernisierungsmaßnahmen von Räumlichkeiten oder technischer Ausstattung
  • Umbau und Anpassung von Praxisräumen an eigene Anforderungen
  • Laufende Kosten für Personal, Betriebsmittel oder Heil- und Hilfsmittel

Eine intensive Analyse der eigenen Situation hinsichtlich persönlichen Kenntnisstands zur Unternehmensführung (betriebswirtschaftlichen Kenntnissen), des detaillierten Gründungsvorhabens und der eigenen Zukunftsvorsorge (Altersvorsorge etc.) legt dem oder der UnternehmensgründerIN wichtige Alternativen in die Hände. Neben der Betriebs- und Geschäftsausstattung offenbart ein umfassender Finanzcheck zum Beispiel den Finanzierungsbedarf für Labortechnik, einem speziellen PKW für Hausbesuche oder für wiederkehrende Aufwendungen.


Der Finanzierungsbedarf bei der Praxisgründung unterscheidet sich beispielsweise zwischen Allgemeinmediziner, Zahnarzt oder Radiologen erheblich. Die Praxisgründung oder -übernahme einer Hausarztpraxis liegt je nach den verschiedenen Aufwendungen laut Apothekerbank bei 100.000 bis 150.000 Euro. Spezielle Facharztpraxen, wie etwa Zahnärzte, können schnell den doppelten Finanzierungsbedarf erreichen.

Individuelle Finanzierungsarten zur Gründung und während des Geschäftsbetriebs

Die aktuell günstige Zinslage ermöglicht verschiedene Optionen, die ihre Vor- und Nachteile besitzen. Die Finanzierungsmittel richtig ausgewählt ergänzen sich zu einem ausgewogenen Finanzkonzept:

  • Festzins- oder Annuitätendarlehen mit fester Zins- und Tilgungsrate. Dieses eignet sich beispielsweise zur Finanzierung einer Immobilie oder Umbaumaßnahmen, der Anschaffung medizinischer Geräte oder des Fuhrparks
  • Leasing. Für die Anschaffung hochwertiger technischer Ausstattungen. Belasten nicht den Kreditrahmen und mindert die Steuerlast in vollem Umfang.
  • Endfällige Darlehen. Während der Laufzeit nur Zinszahlungen. Tilgung erfolgt in voller Höhe zum Ablauf. Die Zinsen wirken sich dabei steuermindernd aus.
  • Kontokorrentkredite. Flexibel bereitgestellte Kredite, die nur in der Höhe mit Zinsen belastet werden, wie sie in Anspruch genommen wurden. Er ermöglicht in der Anlaufphase des Praxisbetriebs laufende Kosten vorzufinanzieren.
  • Öffentliche Förderdarlehen. Etwa der Gründungskredit der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW-Bank). Günstige Konditionen und flexible Tilgungsphasen.

Ist der Praxisstart gelungen unterstützt ein laufender Finanzcheck, aktuelle Konditionen zu hinterfragen oder neuen Finanzierungsbedarf zu erkennen. Nicht alle Eventualitäten können immer geplant werden. Mithilfe einer laufenden Überprüfung können Defizite schneller aufgedeckt und mit der bestmöglichen Finanzierungsart geschlossen werden.

Dies ist ein Gastartikel der Deutschen Bank.

Autorin: Julia Hattdorn

Foto: Robert Kneschke – adobe.stock.com
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